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Im Kanton St.Gallen darf wieder Wasser aus Seen und Flüssen entnommen werden

Das Amt für Wasser und Energie (AWE) des Kantons St.Gallen hat die Einschränkung des Gemeingebrauchs von Wasser aus kleinen Gewässern aufgehoben. Im Kanton Thurgau bleibt das Wasserentnahmeverbot bis auf weiteres bestehen.
Tim Naef
Die Sitter führte diesen Juli sehr wenig Wasser mit sich. (Bild: Ralph Ribi)

Die Sitter führte diesen Juli sehr wenig Wasser mit sich. (Bild: Ralph Ribi)

«Dank der ergiebigen Niederschläge führen die Gewässer wieder mehr Wasser und die Wassertemperaturen sind nicht mehr in einem kritischen Bereich», schreibt die Staatskanzlei St.Gallen in einer Medienmitteilung. Darum hebe das Amt für Wasser und Energie (AWE) die Einschränkung des Gemeingebrauchs von Wasser aus kleinen Gewässern auf.

50 Liter für den Eigengebrauch

Wegen der ausserordentlichen Trockenheit führten vor allem die kleinen Gewässer im Kanton St.Gallen fast kein Wasser und einige trockneten gar aus. Zum Schutz dieser Gewässer und ihrer Lebewesen hatte das AWE am 27. Juli 2018 mit einer Allgemeinverfügung den Gemeingebrauch von Wasser aus kleinen Seen, Weihern, kleinen Flüssen und Bächen eingeschränkt. Dieses wird nun aufgehoben. Somit dürfen für den Eigengebrauch wieder höchstens 50 Liter je Minute entnommen werden.

Die Staatskanzlei schreibt weiter, dass sehr kleine Bäche und Giessen teilweise immer noch sehr wenig Wasser führen. Wer Wasser aus solchen Gewässern entnehme, werde um entsprechende Vorsicht gebeten. «Es darf nur so viel Wasser entnommen werden, dass in den Fliessgewässern genügend viel Wasser verbleibt.»

Kanton Thurgau prüft Verbot täglich

Wer aber im Kanton Thurgau Wasser aus kleinen Gewässern nimmt, bekommt immer noch eine Busse aufgebrummt. «Bei uns bleibt das Verbot vorerst bestehen», lässt die Staatskanzlei Thurgau auf Anfrage verlauten. Man prüfe die Situation jedoch täglich.

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