«Ich möchte nicht so in Erinnerung bleiben»: Beat Breu kündigt nach Fiasko Zirkus-Comeback an

Radsport-Legende Beat Breu gibt seinen Traum vom eigenen Zirkus nicht auf. Nachdem ein erstes Projekt nach 14 Vorstellungen gescheitert ist, will er nun im kleineren Rahmen nochmals durchstarten.

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Beim ersten Anlauf klappte es nicht, nun versucht es Beat Breu nochmals: Der Ex-Radstar will Zirkus machen.

Beim ersten Anlauf klappte es nicht, nun versucht es Beat Breu nochmals: Der Ex-Radstar will Zirkus machen.

Archivbild: Keystone

(dwa) «Ich will Zirkus machen, ich komme zurück in die Manege»: Das sagt Beat Breu gegenüber dem «Blick». Die St.Galler Radsport-Legende hat schwierige Monate hinter sich. Im vergangenen Spätsommer erlitt Breu mit seinem Projekt eines eigenen Zirkus Schiffbruch: Nach gerade einmal 14 Vorstellungen sah sich Breu gezwungen, sämtliche weiteren Darbietungen zu annullieren. Zum einen hatte sich Breu mit seinem deutschen Geschäftspartner überworfen, der ihm unter anderem das Zelt mitsamt Künstlern vermietet hatte. Zum anderen waren nach einer rauschenden Premiere in Winterthur schlicht zu wenig Besucherinnen und Besucher in Breus Zirkus gekommen.

Doch Beat Breu zeigt sich im Gespräch mit dem «Blick» nun wieder voller Tatendrang. Und er ist weit davon entfernt, seinen Traum vom eigenen Zirkus definitiv aufzugeben. Laut dem Bericht lebt Breu aktuell in einem Wohnmobil auf einem Campingplatz im deutschen Küssaberg, unweit der Schweizer Grenze. Dort schmiedet er Comeback-Pläne: Breu will mit einem wesentlich kleineren Zelt als zuletzt wieder neu anfangen. Er sagt:

«Wir brauchen kein Zelt für 1000 Zuschauer, wenn nur 200 kommen.»

Ob Breu einfach auf dem Campingplatz Zirkus-Vorführungen organisieren oder mit dem kleinen Zelt sogar auf Tour gehen wird, lässt er offen. In wenigen Wochen solle das Ganze konkreter werden, so Breu. Er mache alles für ein Comeback im kleinen Rahmen, denn:

«Ich habe mit dem ersten Zirkus einen Schuh voll herausgezogen. Ich möchte nicht so in Erinnerung bleiben.»
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