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Regierungsrätin Heidi Hanselmann: «Ich führe mein Amt mit Herzblut zu Ende»

Noemi Heule
Heidi Hanselmann, St.Galler Regierungsrätin. (Bild: Urs Bucher)

Heidi Hanselmann, St.Galler Regierungsrätin. (Bild: Urs Bucher)

Sie traten 2004 mit dem Versprechen an, keine Spitäler zu schliessen. Treten Sie zurück, bevor Sie Ihr Wort brechen müssen?

Heidi Hanselmann: Eine wohnortnahe, aber auch zeitgemässe Gesundheitsversorgung war mir immer ein Anliegen. Dafür stehe ich bis zum Schluss ein. Am Ende entscheidet in einer Demokratie aber die Politik als Gesamtes.

Wollen Sie den aktuellen Kurs der Regierung nicht länger mittragen?

Die Regierung hat den Lösungsvorschlag zur Weiterentwicklung der Spitalstrategie noch nicht verabschiedet. Sie wird das bis Ende Monat tun.

Die SP gehört zu den schärfsten Kritikern möglicher Spitalschliessungen. Hat Sie Ihre eigene Partei zum Rücktritt gedrängt?

Im Gegenteil, die SP hat mich zum Bleiben ermuntert. Es war mein Entscheid, dem ein intensiver Reifeprozess vorausging. Nach 16 Jahren in der Regierung, davor 8 Jahre im Kantonsrat, ist für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, neue Pläne zu schmieden.

Nach vier Legislaturperioden verlassen Sie das Gesundheitsdepartement in Zeiten der Krise. Hinterlässt das einen schalen Beigeschmack?

Im Gesundheitsdepartement arbeiten hochprofessionelle Fachleute. Sie bilden das Rückgrat.

Ich gehe deshalb mit einem guten Gefühl, aber auch mit Wehmut.

Ich habe meine Arbeit mit Herzblut gemacht und führe sie mit Herzblut zu Ende.

Welche Projekte wollen Sie bis Mai 2020 abschliessen?

In den nächsten Monaten möchte ich, dass in der Spitalstrategie Klarheit geschaffen wird, vor allem für die Mitarbeitenden in den Spitälern. Es gibt zudem zahlreiche Geschäfte, die mir wichtig sind – etwa das Projekt koordinierte Versorgung, das elektronische Patientendossier oder die Nachwuchsförderung, um gegen den Fachkräftemangel anzukommen.

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