HSG: Estnische Präsidentin und Nobelpreisträger am St.Gallen Symposium

Das 47. St.Gallen Symposium widmet sich vom 3. bis 5. Mai Fragen rund um das Thema Disruption. Dazu haben die Organisatoren hochkarätige Gäste eingeladen. Darunter eine Präsidentin, Nobelpreisträger und Verwaltungsräte grosser Konzerne.

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Im Mai findet an der HSG das St.Gallen Symposium statt. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Im Mai findet an der HSG das St.Gallen Symposium statt. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft stünden in immer kürzeren Abständen vor grossen Heraus-forderungen, heisst es in einer Medienmitteilung der HSG. Und die Globalisierung im 21. Jahrhundert habe stetige Veränderungen auf die Tagesordnung gesetzt. Doch woher kommen diese Disruptionen und wer profitiert?

Dieser Frage widmet sich das 47. St.Gallen Symposium unter dem Titel «The dilemma of disruption». Die studentischen Organisatoren des Symposiums bringen dazu rund 600 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft mit 200 ausgewählten Studierenden und jungen Leistungsträgern aus über 50 Ländern zusammen.

Prominente Namen auf der Gästeliste
Erste Gäste hätten ihre Teilnahme an der Debatte bereits bestätigt, so zum Beispiel Kersti Kaljulaid, Präsidentin von Estland, einem der fortschrittlichsten Länder in E-Governance und Cyber Security weltweit. Von der Universität Tokio kommt Takaaki Kajita nach St.Gallen, der 2015 den Physik-Nobelpreis erhalten hat. Aus St.Galler Sicht dürfte auch der Besuch des Architekten Santiago Calatrava interessant sein. Der Spanier hat in St.Gallen die Notrufzentrale sowie die Bushaltestelle am Marktplatz gebaut.

Christoph Franz, Verwaltungsratspräsident von F. Hoffmann-La Roche Ltd, wird einen Einblick in die Zukunft des sich stark wandelnden Gesundheitssektors geben. Mit dabei auch John B. Rodgers, Jr., Geschäftsführer von Local Motors, und Pionier im Bereich der Mobilität. Auch auf den Präsidenten des selbsternannten, im 2015 gegründeten Staates «Liberland», Vít Jedlicka, dürfe man gespannt sein. (pd/pab)