HSG-Campus: Gebäude am Magniberg wird vorzeitig abgerissen

Am Platztor soll ab 2024 der neue Campus für die Universität St.Gallen gebaut werden. Ein Gebäude, das seit August leer steht, soll nun bereits Ende April abgerissen werden.

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Das Gebäude am Magniberg 3 steht seit August leer. Es zeigen sich im Äusseren und Inneren Mängel. (Bild: Staatskanzlei St.Gallen)

Das Gebäude am Magniberg 3 steht seit August leer. Es zeigen sich im Äusseren und Inneren Mängel. (Bild: Staatskanzlei St.Gallen)

(pd/lw) Am Platztor am Unteren Graben soll bis 2027 ein zweiter Campus für die Universität St.Gallen entstehen. Am Magniberg 3 auf dem Areal befindet sich ein leer stehendes Wohnhaus. Da die Instandsetzung des Gebäudes hohe Kosten verursachen würde, wird die Liegenschaft vorzeitig abgerissen, wie die Staatskanzlei St.Gallen in einer Medienmitteilung schreibt.

Der Mieter des Gebäudes am Magniberg 3 kündigte im August 2018 den Mietvertrag. Seitdem steht die Liegenschaft leer. Im Aussenbereich wie im Inneren zeigen sich heute verschiedene Mängel. Bevor die Liegenschaft wieder vermietet werden könnte, müsste das Gebäude instand gesetzt werden.

Baubeginn ist für 2024 vorgesehen

Das Stimmvolk entscheidet im Juni 2019 über die Erstellung des Campus Platztor. Der Baubeginn ist für 2024 vorgesehen. Die Kosten für eine Erneuerung des Wohnhauses am Magniberg 3 würden die Mieteinnahmen bis zum geplanten Baubeginn deutlich übersteigen. Zudem birgt ein mehrjähriger Leerstand das Risiko von Vandalismus oder Unfällen mit Personen- und Sachschäden. Aus diesem Grund wird das Gebäude vorzeitig abgerissen. Nach dem Abbruch wird die Fläche begrünt.

Die Vorbereitungsarbeiten für den Abbruch starten am kommenden 8. April. Ende April wird das Gebäude abgerissen. Bis Mitte Mai sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Der Abbruch und die anschliessende Begrünung kosten rund 70‘000 Franken.

ERWEITERUNG: Uni-Campus mit ersten Konturen

Am Platztor will der Kanton einen neuen Campus für die Universität St. Gallen bauen. Eine Testplanung hat nun die groben Umrisse der künftigen Bebauung aufgezeigt. Ein Hochhaus ist nicht geplant.
David Gadze