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Horror in der Frauenfelder Nachbarschaft

FRAUENFELD. Jugendliche mit Clownmasken haben in Frauenfeld einen jungen Mann angegriffen und verletzt. Laut Polizei wurden in der Stadt jüngst vermehrt solche Horror-Clowns beobachtet.
Stefan Hilzinger
Bringen Schrecken statt Freude: die Horror-Clowns. (Bild: Fotolia)

Bringen Schrecken statt Freude: die Horror-Clowns. (Bild: Fotolia)

Sauber geschnittene Thujahecken, weissgetünchte Fassaden, ordentlich gepflegte Vorgärten und kaum eine Menschenseele. Das ist die General-Weber-Strasse in Frauenfeld. Freitagnacht kurz vor 23 Uhr jedoch haben hier inmitten von Einfamilienhäusern und gepflästerten Vorplätzen drei Jugendliche im Alter zwischen 16 und 17 Jahren einen 18jährigen Mann angegriffen und mit einem Schlagstock am Arm leicht verletzt.

Gegen Waffengesetz verstossen?

Die Angreifer hatten sich Clownmasken übergezogen und waren bewaffnet, schreibt die Kantonspolizei Thurgau in einer Medienmitteilung. Der Passant konnte die Polizei selbst alarmieren. Polizisten waren rasch da und konnten die drei minderjährigen Angreifer noch an Ort und Stelle festnehmen. «Anlässlich der Kontrolle wurden bei den Jugendlichen eine Kettensäge, zwei Schlagstöcke, ein Messer sowie ein Pfefferspray sichergestellt», schreibt die Kantonspolizei. «Zumindest die Schlagstöcke fallen unter das Waffengesetz», sagt Matthias Graf vom Mediendienst der Kantonspolizei.

Ob auch Messer und Pfefferspray zu dieser Kategorie gehören, sollen die weiteren Ermittlungen ergeben. Über das Motiv der Dreierbande macht die Polizei keine Angaben. «Das ist noch nicht restlos geklärt. Die Angelegenheit wurde der zuständigen Jugendstaatsanwältin übergeben. Sie wird die drei in den nächsten Tagen befragen», sagt Graf.

Beobachtungen häufen sich

Ob der Angriff vom Freitagabend in Frauenfeld in irgendeinem Zusammenhang mit dem Phänomen der Horror-Clowns steht, die Anfang November auch in Genf gesichtet wurden, kann Graf noch nicht sagen. «Wir hatten in letzter Zeit aber vereinzelte Anrufer, die solche Clowns in Frauenfeld gesehen haben», sagt der Polizeisprecher. Sichtungen gab es zwar, bis Freitag aber keine gewalttätigen Vorfälle.

«Bewaffnete Angriffe sind im Thurgau sehr selten», sagt Polizeisprecher Graf. Allerdings hatten erst Anfang Monat hinter dem Frauenfelder Bahnhof drei junge Erwachsene einen 17-Jährigen beraubt. Die Polizei hat die Tatverdächtigen und einen mutmasslichen Hintermann festgenommen.

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