Holzwirtschaft leidet

Das Verhältnis von Wald und Wild wurde aus – gemäss Beni Würth – «aktuellem Anlass» um das Thema Euromindestkurs erweitert. Der Entscheid habe die Wald- und Holzwirtschaft mit «voller Wucht getroffen». Das Holzangebot sei wegen des Preisdrucks drastisch gesunken.

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Das Verhältnis von Wald und Wild wurde aus – gemäss Beni Würth – «aktuellem Anlass» um das Thema Euromindestkurs erweitert. Der Entscheid habe die Wald- und Holzwirtschaft mit «voller Wucht getroffen». Das Holzangebot sei wegen des Preisdrucks drastisch gesunken. Auch dränge noch mehr ausländische Schnittware auf den Markt. Damit würden den Waldeigentümern Erträge fehlen, was die nachhaltige Gewährleistung der Waldfunktionen in Frage stelle. Zudem sei die Versorgungssicherheit der Sägereien gefährdet, da die heimische Holzindustrie nicht mit genügend Rundholz versorgt werde. Sowohl Würth als auch August Ammann betonten, sich der Probleme bewusst zu sein; man wolle nach Möglichkeit Hand bieten. So sei das Marketing zu intensivieren und sollen Kanton und Gemeinden bei Bauten vermehrt auf heimisches Holz setzen. Weiter will man überlegen, wie man im Beitragswesen reagieren könne. (rv)