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Holzbau ohne Alpenchic

UNTERWASSER. Viel Holz und Luft, um die Aussicht auf die Bergwelt zu geniessen: Dies zeichnet das neue Gipfelrestaurant auf dem Chäserrugg aus – ein Bau der Stararchitekten Herzog & de Meuron.
Sabine Schmid
Einweihung neues Restaurant auf dem Chäserrugg: Melanie Eppenberger mit Architekt Pierre de Meuron bei der Besichtigung (Bild: Urs Bucher (Urs Bucher))

Einweihung neues Restaurant auf dem Chäserrugg: Melanie Eppenberger mit Architekt Pierre de Meuron bei der Besichtigung (Bild: Urs Bucher (Urs Bucher))

Der Gipfel des Chäserruggs präsentiert sich anders als gewohnt: Die Seilbahnstation wurde mit Holz verkleidet und das Restaurant ist einem schmucken, modernen Holzbau gewichen, in welchem ab heute die Gäste bewirtet werden. Geschaffen haben dieses Werk die renommierten Basler Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron mit ihrem Team. Für die Toggenburg Bergbahnen AG ist das neue Restaurant eine wichtige Etappe auf dem Weg zu einem nachhaltigen Tourismus. «Wir wollen damit neue Dimensionen für unsere Unternehmung und die Region Toggenburg eröffnen», sagte gestern Verwaltungsratspräsidentin Mélanie Eppenberger.

Einweihung neues Restaurant auf dem Chäserrugg (Bild: Urs Bucher)
Einweihung neues Restaurant auf dem Chäserrugg (Bild: Urs Bucher)
Einweihung neues Restaurant auf dem Chäserrugg (Bild: Urs Bucher)
Einweihung neues Restaurant auf dem Chäserrugg (Bild: Urs Bucher)
Einweihung neues Restaurant auf dem Chäserrugg (Bild: Urs Bucher)
Einweihung neues Restaurant auf dem Chäserrugg (Bild: Urs Bucher)
Einweihung neues Restaurant auf dem Chäserrugg (Bild: Urs Bucher)
Einweihung neues Restaurant auf dem Chäserrugg (Bild: Urs Bucher)
Einweihung neues Restaurant auf dem Chäserrugg (Bild: Urs Bucher)
Einweihung neues Restaurant auf dem Chäserrugg (Bild: Urs Bucher)
Einweihung neues Restaurant auf dem Chäserrugg (Bild: Urs Bucher)
Einweihung neues Restaurant auf dem Chäserrugg (Bild: Urs Bucher)
Einweihung neues Restaurant auf dem Chäserrugg: Skispringer Simon Ammann, Aktionär und Mitglied im Verwaltungsrat, bei der Besichtigung. (Bild: Urs Bucher)
Einweihung neues Restaurant auf dem Chäserrugg (Bild: Urs Bucher)
Einweihung neues Restaurant auf dem Chäserrugg (Bild: Urs Bucher)
Einweihung neues Restaurant auf dem Chäserrugg: Architekt Pierre de Meuron geniesst den Ausblick. (Bild: Urs Bucher)
Simon Ammann vor dem Restaurant. (Bild: Urs Bucher)
Einweihung neues Restaurant auf dem Chäserrugg (Bild: Urs Bucher)
Einweihung neues Restaurant auf dem Chäserrugg (Bild: Urs Bucher)
19 Bilder

Meilenstein für den Chäserrugg

Funktionell und ästhetisch

Pierre de Meuron freute sich, dass Eppenbergers Vision «gradlinig, unkompliziert und zielstrebig» umgesetzt werden konnte. Er betonte, dass sich Funktionalität und Ästhetik nicht ausschliessen, sondern ergänzen, wie bei diesem Bau. Seine Mitarbeiterin, Christine Binswanger, die Projektleiterin dieses Baus, wies auf die Schwierigkeit hin, an einem so exponierten Ort wie dem Gipfel des Chäserruggs zu bauen. Sie stellte den Bau vor, der aus einem langen Körper besteht, der an die bestehende Seilbahnstation angebaut wurde. In diesem ist das Restaurant eingerichtet. Da der Bergrücken schmal ist, ragt das Gebäude teilweise über die Felsen hinaus. Verbunden sind die Seilbahnstation und das Restaurant durch ein markantes Dach. «Wir wollten den Alpenchic verhindern», betonte Christine Binswanger. «Trotzdem darf es ein bisschen nach Skilager riechen.»

Ausstrahlung über das Land

Unter die Gratulanten mischten sich Regierungspräsident Benedikt Würth und Olympiasieger Simon Ammann. Für Würth stehen die Idee und die rasche Umsetzung dafür, wie der Tourismus gelebt werden soll. Dabei sollen die Natur und die gelebte Kultur im Vordergrund stehen. Er begrüsste es, dass die Toggenburg Bergbahnen AG nicht andere Destinationen kopiere, sondern eine eigene Strategie suche. Damit setze die Bahn einen wichtigen Impuls. Ammann, der als Verwaltungsrat der Bahnunternehmen und als Investor den Bau begleitete, zog eine Parallele zur Olympiavorbereitung. Wer Erfolg habe, merke erst, wie viel er gearbeitet habe, wenn er zurückschaue. Der Skispringer ist überzeugt, dass das Gebäude von Herzog & de Meuron weit ins Land und darüber hinaus strahlt.

Das Gebäude nimmt sich zurück, so dass der Gipfel frei steht. Verwaltungsratspräsidentin Mélanie Eppenberger und Pierre de Meuron im Gespräch. (Bild: Urs Bucher (Urs Bucher))

Das Gebäude nimmt sich zurück, so dass der Gipfel frei steht. Verwaltungsratspräsidentin Mélanie Eppenberger und Pierre de Meuron im Gespräch. (Bild: Urs Bucher (Urs Bucher))

Herzog & de Meuron haben versucht, mit Holz eine Sprache zu entwickeln, die ins Toggenburg passt. (Bild: Urs Bucher)

Herzog & de Meuron haben versucht, mit Holz eine Sprache zu entwickeln, die ins Toggenburg passt. (Bild: Urs Bucher)

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