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Hohe Löhne beim Staat

Öffentlicher Sektor In der Privatwirtschaft liegen die Ostschweizer Löhne in den allermeisten Branchen unter dem Schweizer Durchschnitt. Anders sieht es im öffentlichen Sektor aus. Wie die IHK St. Gallen Appenzell in ihrer Untersuchung aufzeigt, entspricht der durchschnittliche Lohn in der öffentlichen Verwaltung dem schweizerischen Mittel, bei Erziehung und Unterricht liegen die Löhne in der Ostschweiz sogar drei Prozent darüber. Insgesamt seien die regionalen Unterschiede in den staatlichen und staatsnahen Betrieben «sehr viel kleiner als im privaten Sektor», stellt die IHK fest. «Es ist überraschend, wie harmonisiert die Löhne im öffentlichen Bereich sind», sagt Frank Bodmer von IHK-Research. Diese fordert, dass die vergleichsweise hohen Löhne im öffentlichen Sektor in der zurzeit hitzig geführten Debatte um die Sanierung der Pensionskasse des St. Galler Staatspersonals berücksichtigt werden. Neben überdurchschnittlichen Löhnen sollten die Steuerzahler «nicht auch noch grosszügige Regelungen bei der St. Galler Pensionskasse schultern müssen». Damit stellt sich die IHK gegen die Einmaleinlage von 200 Millionen Franken, mit welcher die Regierung das Loch bei der Pensionskasse stopfen möchte.

Für Maria Huber, Gewerkschaftssekretärin des VPOD (Verband des Personals öffentlicher Dienste) Ostschweiz, haben die Löhne der Staatsangestellten mit der Diskussion um die Einmaleinlage nichts zu tun. Bei dieser handle es sich um ein Versprechen, das Regierung und Kantonsrat vor der Verselbstständigung der Kasse im Jahr 2014 abgegeben hätten. (hae)

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