Höhere Arbeitslosigkeit in der Ostschweiz

ST.GALLEN. Die Arbeitslosigkeit ist in den meisten Ostschweizer Kantonen im Dezember gestiegen. Einzig Graubünden verzeichnete aus saisonalen Gründen (Wintertourismus) einen leichten Rückgang, wie die neuen Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) vom Freitag zeigen.

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Die Arbeitslosigkeit ist in den meisten Kantonen gestiegen - einzig Graubünden verzeichnet einen Rückgang. (Bild: Keystone)

Die Arbeitslosigkeit ist in den meisten Kantonen gestiegen - einzig Graubünden verzeichnet einen Rückgang. (Bild: Keystone)

Graubünden verzeichnete noch 2115 (-43) Arbeitslose, wodurch die Quote von 2 auf 1,9 Prozent zurückging. In St.Gallen waren 6377 (+371) Personen ohne Job; die Quote stieg um 0,2 auf 2,4 Prozent.

In Appenzell Ausserrhoden waren 584 (+47) Arbeitslose gemeldet, bei einer Quote von 2 (+0,2) Prozent. In Appenzell Innerrhoden waren es 108 (+27), wodurch sich die Quote um 0,4 auf 1,3 Prozent erhöhte.

Im Kanton Thurgau waren 3567 (+275) Personen arbeitslos, und die Quote stieg um 0,2 auf 2,5 Prozent. In Glarus stieg die Zahl der Arbeitslosen um 76 auf 530, die Quote lag neu bei 2,4 (+0,4) Prozent.

Im landesweiten Vergleich lagen die Arbeitslosenquoten Ende Jahr in allen Ostschweizer Kantonen unter dem Schweizer Durchschnitt von 3,4 Prozent. Appenzell Innerrhoden gehört zusammen mit Obwalden, Nidwalden und Uri zu den Kantonen mit der tiefsten Arbeitslosigkeit. (sda)