HOCHSCHULE: Studentenzahl an der HSG steigt weiter

Für das Herbstsemester an der Universität St. Gallen haben sich 8600 Studenten eingeschrieben.

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Die Semesterferien neigen sich dem Ende zu, am 18. September startet das Herbstsemester an der Universität St. Gallen (HSG). Die Zahl der eingeschriebenen Studenten steigt weiter. Neu sind es 8600 Studenten, das sind über 260 mehr als im vergangenen Jahr. Auf der Bachelorstufe haben sich 3026 Personen immatri­kuliert (Vorjahr: 2847), auf der Masterstufe 3216 (Vorjahr: 3135). Leicht abgenommen hat die Zahl der Doktoranden – von 682 auf 658. Auf der Assessmentstufe werden 1741 Studieneinsteiger erwartet (Vorjahr: 1735). Die Startwoche für die Assessmentstudenten beginnt bereits am Montag.

Die Startwoche, die auf Deutsch und Englisch stattfindet, befasst sich mit dem Thema ­Vorsorge. Die Studentinnen und ­Studenten arbeiten an einer Fallstudie unter dem Titel «Vorsorgerisiken Schweiz, Kampagnenwettbewerb». Die Studiengruppen mit je rund 24 Personen erhalten eine fiktive Einladung des Bundes­amtes für Sozialversicherungen: Sie sollen eine Kampagne ausarbeiten, welche die sogenannte Generation Y (Jahrgänge ab circa 1980) für die Thematik der ­Altersvorsorge sensibilisieren soll. Die besten Kampagnen werden am Freitag, 15. September, in der Olma-Halle 2.1 vor einer Jury, HSG-Angehörigen und Gästen präsentiert.

Wegen des starken Wachstums der Studentenzahlen erweitert die Universität ihre Räumlichkeiten. So soll am St. Galler Platztor bis 2027 ein neuer Campus für Lehre und Forschung entstehen. Er wird Platz für rund 3000 Studentinnen und Studenten bieten. Dazu ist eine Volksabstimmung im Kanton St. Gallen nötig, erst danach wird der Architekturwettbewerb gestartet. Bei der HSG-Bibliothek entsteht zudem ab 2019 ein neues, mit privaten Mitteln finanziertes Gebäude für Lern- und Gruppenarbeiten. Die Bibliothek selber wird saniert. Sie sei «stark übernutzt» durch die vielen Studenten, hiess es dazu im Frühling bei der HSG. (av)

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