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HITZE: Die Schattenseiten der Sonne

Die warmen Temperaturen der kommenden Tage bergen Gefahren. Wer ein paar Tipps beachtet, schafft es ohne Kopfschmerzen und Übelkeit durch den Sommer.

Die Ostschweiz bereitet sich auf heisse Tage vor. Im Lauf dieser Woche sollen die Temperaturen laut MeteoSchweiz die 30-Grad-Marke knacken. Schnell sind negative Begleiterscheinungen vergessen. Schwindelanfälle, Kopfschmerzen und Übelkeit können auf übermässiges Sonnenbaden folgen. Mit den richtigen Vorkehrungen kann man das Risiko aber verkleinern.

Besonders ältere Menschen und kleine Kinder gehören zu den gefährdeten Gruppen. «Das Trinkverhalten ist sehr wichtig», sagt Thomas Diener, Geschäftsleiter der Stiftung Pro Senectute Kanton St. Gallen. Im Alter nehme das Durstempfinden ab, zudem erhöhe sich der Flüssigkeitsbedarf. Ruth Weber vom Spitexverband des Kantons St. Gallen und beider Appenzell bestätigt die Problematik: «Im Alter funktioniert die körpereigene Wärmeregulierung schlechter.» Weil ­ältere Menschen weniger schwitzen, entfällt ein wichtiger Mechanismus, die Körpertemperatur tief zu halten. Dies kann vom Schwächegefühl über Schwindelanfälle bis zu Verwirrungszuständen führen. Sie empfiehlt deshalb, genügend Flüssigkeit zu trinken. Zudem solle man an schwülen Tagen auf die Ernährung achten. Leichte Kost wie Früchte, Gemüse, Käse und Joghurt eigneten sich als Snacks.

Kurzes Lüften empfohlen

Auch vor den eigenen vier Wänden macht die Hitze nicht halt. Dabei spielt die Isolierung eine wichtige Rolle, sagt Gerhard Potetz vom Fachverband der Hauswarte St. Gallen, Appenzell und Liechtenstein. Er empfiehlt nur kurzes Lüften am Morgen oder am Abend. Tagsüber solle man die Scheibenfronten abdunkeln. Sonnenstrahlen würden sonst die Innenfläche erwärmen. Da technische Installationen wie etwa Klimaanlagen in Privatwohnungen grundsätzlich nicht erlaubt sind, müsse man sich eben anderweitig aushelfen. Zum Beispiel mit Ventilatoren.

Zurzeit bemerken die Spitäler der Region noch keinen Anstieg hitzebedingter Notfälle. Erst im Hochsommer verbuche man vermehrt Patienten mit Kreislaufbeschwerden, heisst es auf Anfrage. (sro)

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