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Schweizer Popduo am Open Air Frauenfeld: «Hip-Hop-Fans sind kritischer»

Das Schweizer Mundart-Popduo Lo & Leduc ist innerhalb einer Woche sowohl am Open Air St.Gallen als auch am grössten Hip-Hop-Festival Europas in Frauenfeld aufgetreten. Die Unterschiede sind frappant, wie Lorenz Häberli und Luc Oggier verraten.
Interview: Aylin Erol
Luc Oggier und Lorenz Häberli (links) von Lo & Leduc vor dem Frauenfelder Publikum. (Bild: Andrea Stalder (Frauenfeld, 7. Juli 2018))

Luc Oggier und Lorenz Häberli (links) von Lo & Leduc vor dem Frauenfelder Publikum. (Bild: Andrea Stalder (Frauenfeld, 7. Juli 2018))

«079 het sie gseit ...», um diese Zeilen der Berner Mundart-Künstler Lo & Leduc kommt man in diesem Sommer kaum herum. Auch am Open Air Frauenfeld durften sie nicht fehlen. Das Duo bestehend aus Lorenz Häberli («Lo», 32) und Luc Oggier («Leduc», 29) trat am Samstagnachmittag mit DJ Dr. Mo auf jener Bühne auf, auf welcher wenige Stunden zuvor US-Rap-Superstar Eminem für Ekstase sorgte. Vor einer Woche sind die Berner am Open Air St. Gallen auf der etwas kleineren Sternenbühne aufgetreten. Deshalb erzählen sie im Interview unter anderem über die Unterschiede zwischen den beiden Auftritten. Wegen ihres dicht gedrängten Terminkalenders bleiben für das Gespräch jedoch nur zehn Minuten.

Lorenz Häberli, Luc Oggier, mit «079» belegen Sie ungeschlagen Platz eins der Schweizer Single-Charts. Was ist Ihr Erfolgsrezept?

Lorenz Häberli: Ich glaube, unser Rezept ist, dass wir keines haben. Wir sind sehr locker eingestellt.

Luc Oggier: Genau. Wir denken nicht viel über Konzepte und Pläne nach, sondern arbeiten einfach so, wie es uns Spass macht. Ich glaube, uns zu viele Gedanken zu machen, würde unsere Kreativität eher hemmen.

Der Auftritt am Samstag ist nicht Ihr erster am Open Air Frauenfeld. Was verbinden Sie mit dem Festival?

Oggier: Wir haben schon einige Auftritte am Open Air Frauenfeld hinter uns, von der kleinen bis zur jetzt grössten Bühne, vom Gastauftritt bis zum Haupt-Act. Einerseits verbinde ich diesen Aufstieg mit dem «Frauenfelder», andererseits auch meine Teenagerzeit. Ich habe bestimmt einmal das volle Open-Air-Programm, inklusive Übernachten im Zelt, mitgemacht und bin mindestens dreimal als reiner Besucher nach Frauenfeld gepilgert.

(Bild: Andrea Stalder)
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Savas & Sido (Bild: Andrea Stalder)
Savas & Sido (Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)
Savas & Sido (Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)
Savas & Sido (Bild: Andrea Stalder)
Savas & Sido (Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)
Savas & Sido (Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)
Ty Dolla Sign (Bild: Reto Martin)
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(Bild: Reto Martin)
Ty Dolla Sign (Bild: Reto Martin)
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Ty Dolla Sign (Bild: Reto Martin)
Ty Dolla Sign (Bild: Reto Martin)
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(Bild: Andrea Stalder)
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(Bild: Andrea Stalder)
Frauenfeld TG - Impressionen vom Samstag des Open Air Frauenfeld 2018.
(Bild: Reto Martin)
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(Bild: Andrea Stalder)
Lo & Leduc (Bild: Andrea Stalder)
Lo & Leduc (Bild: Andrea Stalder)
Lo & Leduc (Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)
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(Bild: Andrea Stalder)
Lo & Leduc (Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)
Lo & Leduc (Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)
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Danitsa (Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)
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85 Bilder

Der Samstag am Open Air Frauenfeld

Pflegen Sie sonst Verbindungen in die Ostschweiz?

Häberli: Ja, mit der Ostschweiz verbinde ich tolle Künstler wie Dachs oder Manuel Stahlberger, die sehr starke Texte produzieren. Und mit dem Open Air Frauenfeld verbinde ich meine Zeit als Besucher, aber auch als Künstler. Schon sieben Jahre in Folge verbringe ich mindestens einen Tag am Festival. Entweder mit Lo & Leduc oder mit Freestyle Convention, einer anderen Rap-Gruppe, mit der ich ab und zu unterwegs bin. Dieses Jahr beschränkte sich unser Besuch leider auch nur auf einen Tag, weshalb wir andere Künstler wie etwa Eminem nicht miterleben konnten.

Sie hatten am Samstag Ihren Auftritt auf derselben Bühne wie wenige Stunden zuvor Eminem. Wie fühlt sich das an?

Häberli: Ehrlich gesagt tangiert mich das überhaupt nicht. Klar ist Eminem ein absoluter Meister des Rap, und ich bewundere ihn als Künstler sehr. An der Art, wie wir an unseren Auftritt herangehen, ändert sich deswegen aber nichts.

Oggier: Es ist dennoch toll, dass wir auch dieses Jahr die Chance hatten, am Open Air Frauenfeld für gute Stimmung zu sorgen.

Vergangene Woche traten Sie am Open Air St. Gallen auf der Sternenbühne vor etwas weniger Leuten auf. Merken Sie als Künstler einen Unterschied?

Häberli: Beim «Frauenfelder» als reines Hip-Hop-Festival sind die Zuschauer meist deutlich kritischer, weil sie sich in der Szene gut auskennen. Ich glaube, hier werden wir genauer unter die Lupe genommen als in St. Gallen, wo das Publikum sehr offen auf uns reagiert hat.

Oggier: Das Publikum kann eine Show ohnehin stark beeinflussen. Es kommt bereits darauf an, wie die Menge vor dem Auftritt gelaunt ist – ob ruhig, aufgeregt oder müde. Das kann die ganze Atmosphäre während des Konzerts verändern. Am Schönsten ist es, wenn man während des Konzerts merkt, wie sich die Stimmung der Zuschauer aufgrund der Musik langsam wandelt.

Die Musik hat sich bei Ihnen auch verändert. Anstatt mit Liveband treten Sie jetzt mit DJ Dr. Mo auf. Wie kam es dazu?

Häberli: Das hat mit unserem neuen Album «Update 4.0» zu tun. Nur mit diesem sind wir mit einem DJ auf Tournee. Oggier: Wir wollten mal etwas Neues ausprobieren und mit DJ-Unterstützung an unserer Live-Performance arbeiten. Hinter einer Band kann man sich gut verstecken. Mit DJ wird das schwieriger.

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