«High Heels sind im Ausgang Pflicht»

Meer, Sonne, Strand – eine Woche lang verbrachte die Thurgauerin Arjeta Lataj zusammen mit den anderen elf Miss-Schweiz-Kandidatinnen im Missen-Camp auf der Insel Madeira. Doch wo andere ihre Ferien verbringen, blieb den Schönen kaum Zeit zum Entspannen.

Maria Kobler-Wyer
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Arjeta Lataj ist bei den Portugiesen gut angekommen. (Bild: zVg)

Arjeta Lataj ist bei den Portugiesen gut angekommen. (Bild: zVg)

Schminken, Stylen, Shootings, Video-Drehs: Langweilig wurde es den zwölf Miss-Schweiz-Kandidatinnen während der Woche auf Madeira nie. «Es war anstrengend, aber schön», sagt Arjeta Lataj gegenüber Tagblatt Online. Am besten entspannen konnte sie sich in der Maske. «Es ist sehr angenehm, wenn man sich nicht selber schminken muss.» Mehrmals täglich durfte sich Lataj schminken und stylen lassen. Denn an jedem Tag standen mehrere Foto-Shootings oder Video-Drehs für die Finalnacht vom 25. September auf dem Programm. Gleich am ersten Tag mussten sich die Schönheiten von einem Berg abseilen für ein Video. «Das war cool», sagt Lataj.

Kleines Tief
Als ihr schönstes Erlebnis bezeichnet die 21-Jährige aber den Abstecher auf die Insel Porto Santo. «Die Farbe des Meeres und der Strand waren wunderschön», schwärmt die Junior Account-Managerin. Es sei ein guter Platz gewesen zum Drehen und Fotografieren. Am Tag danach war Lataj jedoch am Tiefpunkt angelangt. Ihr war nach der Schifffahrt des Vortages noch übel und schwindlig. Zudem machte der angehenden Marketingfachfrau der Gedanke an die bevorstehende Zwischenprüfung zu schaffen. «Ich dachte, wie soll ich das nur schaffen». Ihr kleines Tief hat die schöne Thurgauerin aber schnell überwunden.

«Gute Lebenserfahrung»
Obwohl sie auch nach ihrer Rückkehr in die Schweiz kaum zum Lernen kommt, denkt sie wieder positiv: «Ich werde es schon schaffen.» Die Vorbereitungszeit auf die Finalnacht sieht sie als gute Lebenserfahrung. Bevor die neue Schönheitskönigin gewählt wird, steht nochmals eine Übungswoche an. Dann wird an der Choreografie für die Show gefeilt. Darauf freut sich die Rickenbacherin schon. «Ich tanze gerne».

Tanzen mit High Heels
Zum Tanzen kam die Thurgauerin auf Madeira kaum: «Wir hatten nur am Donnerstagabend Ausgang.» Dabei durften ihre High Heels nicht fehlen. «High Heels sind im Ausgang Pflicht». Die hohen Absätze bereiten Arjeta Lataj keine Mühe beim Laufen. Dennoch schmerzen manchmal ihre Füsse. «Man darf sich einfach nicht auf die Schmerzen konzentrieren», sagt sie, «dann ist das kein Problem».

Kein Zickenkrieg
Ebenso problemlos verlief das Zusammenleben mit den anderen Kandidatinnen. «Es gab keinen Zickenkrieg», sagt Lataj. Mit ihrer Zimmerkollegin Jennifer Pennisi aus Biel hat sich die Ostschweizerin trotz sprachlicher Barrieren –Pennisi spricht französisch und italienisch– gut verstanden. «Manchmal mussten wir uns mit Händen und Füssen verständigen», sagt die Thurgauerin. Auch Pennisi findet ihre Konkurrentin sympathisch. Gegenüber der «Berner Zeitung» sagte sie, dass Arjeta Lataj ihre Favoritin für den Titel sei.

Favoritin der Portugiesen
Gut angekommen ist die Brünette auch bei den Einheimischen auf der Blumeninsel. Mit ihren High Heels und einem leichten, hellblauen Sommerkleid verdrehte die Thurgauerin den Portugiesen im Ausgang den Kopf. Deshalb stehe für die Südländer bereits jetzt fest, dass sie gewinnen müsse, sagte Arjeta Lataj.


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