HERISAU: Bauernhaus niedergebrannt

Ein Appenzeller Bauernhaus stand gestern am frühen Morgen in Vollbrand. 80 Feuerwehrangehörige waren im Einsatz.

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Ein Alarm um vier Uhr morgens erforderte in der Nacht auf Donnerstag von der Feuerwehr Heris­au ein Grossaufgebot. Ein Appenzeller Bauernhaus an der Nieschbergstrasse stand in Vollbrand. Die Feuerwehr Herisau war mit 80 Personen an Ort.

Die Löscharbeiten waren erschwert, weil die Zufahrt zum Bauernhaus mit den Löschfahrzeugen nicht möglich war. Auch nachdem das Feuer um acht Uhr gelöscht war, rauchte es noch lange Zeit stark. «Das Bauernhaus konnte nicht gerettet werden. Es ist komplett niedergebrannt», sagte Ueli Frischknecht, Mediensprecher der Kantonspolizei Ausserrhoden.

Bewohner zunächst nicht auffindbar

Das Gebäude war vor dem Brand nicht mehr als landwirtschaftlicher Betrieb genutzt worden und noch von zwei Personen bewohnt. «Eine dieser Personen war zunächst nicht auffindbar», sagt Frischknecht. Später seien jedoch beide wohlbehalten aufgefunden worden. Nach ersten Erkenntnissen waren die Bewohner des Hauses zum Zeitpunkt des Brandausbruches nicht anwesend. Die Brandursache ist noch unklar und wird durch den Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden abgeklärt. Das Gebäude erlitt Totalschaden, die Schadensumme kann noch nicht beziffert werden. (chs)