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HEIRAT: Mehr als Glitzer und Tüll

Die Fest- und Hochzeitsmesse in St. Gallen wartet auch dieses Jahr mit über 200 Ausstellern auf. Besonders Männer sollen an der 24. Ausgabe der Messe auf ihre Kosten kommen.
An der Messe laden auch vier Restaurants zum Verweilen ein. (Bild: PD)

An der Messe laden auch vier Restaurants zum Verweilen ein. (Bild: PD)

Viele Frauen träumen schon als Mädchen von der perfekten Hochzeit. Sie wissen, welches Kleid sie beim Gang vor den Altar tragen wollen und welche Blumen dazu passen. Auch seien 60 Prozent der Besucher der Hochzeitsmesse weiblich, sagt Messeleiterin Maja Stuber. Das Heiraten sei halt doch eher ein Frauenthema.

Rund 215 Aussteller zeigen am 4. und 5. November, was es für eine gelungene Feier braucht. Sie geben in der Halle 9 der Olma-Messen Tipps zum Hochzeitstag und stehen für Fragen rund um Trauung und das Hochzeitsfest zur Verfügung. Neu ist in diesem Jahr der «Wedding Talk». In Gesprächen mit dem Publikum geben Experten aus der Hochzeitsbranche Auskunft. Die Messe setze auf «Dialog statt Monolog», sagt Maja Stuber.

Moderiert werden die Anlässe von Chris Libuda und Frank Matthée. Er ist bekannt aus der TV-Sendung «Vier Hochzeiten und eine Traumreise».

Besonders willkommen heisst die Fest- und Hochzeitsmesse dieses Jahr jedoch die Männer. An der «Men’s Street» warten Zigarren, Spirituosen, Pfeifen und Tabak. Bei einem Barbier können sich Messebesucher über die neusten Frisuren informieren, und eine Herrenausstatterin sorgt dafür, dass der Anzug am besonderen Tag perfekt sitzt. Es solle keine «Spielecke» für den Mann sein, sagt Maja Stuber, sondern ein Ort, an dem der Bräutigam sich wohlfühlen könne. «Es gibt nicht nur Glitzer und Tüll an der Hochzeitsmesse.»

Brautschau in neuem Kleid

Die Modenschau, die bereits in den vergangenen Jahren Brautmode, Schmuck und Frisuren präsentierte, zeigt sich an der 24. Messe in neuem Gewand. So ist die Bühne in Weiss gehalten, um dem Wunsch vieler Kunden nach Modernität zu entsprechen. Auch der weisse Teppich, der ausgerollt wird, soll für die Besucher eine aussergewöhnlich Atmosphäre schaffen.

Blumengestecke und Schmuck sind in der Regel Teil jeder Hochzeit. An der Sonderschau «Florales erleben» des Ostschweizer Floristenverbandes können sich Paare für ihr eigenes Fest inspirieren lassen und die Kurzversion einer möglichen Zeremonie erleben. Eine andere Sonderschau zeigt, wie man schöne Momente des Festes für immer festhält. So können professionelle Posen für ein Fotoshooting geübt werden und Messebesucher erfahren, wie 3D-Handabdrücke gelingen.

«Der grösste Trend ist Individualität»

Trends ändern sich nicht nur in der Mode schnell. Auch die Hochzeitsbranche ist einem ständigen Wandel unterworfen und die Wünsche der Paare ebenso. Laut Maja Stuber sind zur Zeit Foodtrucks oder Fotokästen sehr begehrt. «Der grösste Trend ist jedoch seit einigen Jahren die Individualität», sagt sie. Das sehe man auch an der Vielfalt der Angebote in der Hochzeitsbranche. So soll es möglich sein, dass Paare das passende Angebot für ihre eigene, besondere Hochzeit finden.

Laura Widmer

laura.widmer@tagblatt.ch

www.festundhochzeitsmesse.ch

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