Heimatschutz setzt auf Räume im Toggenburg

OBERHELFENSCHWIL. Zusammen mit dem WWF legt der Heimatschutz St. Gallen/Appenzell Innerrhoden den Schwerpunkt dieses Jahr auf das Toggenburg und seine öffentlichen Räume. Zum Schoggitaler-Thema «Öffentliche Räume» (Schweizer Heimatschutz) bieten Heimatschutz und WWF am 24.

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OBERHELFENSCHWIL. Zusammen mit dem WWF legt der Heimatschutz St. Gallen/Appenzell Innerrhoden den Schwerpunkt dieses Jahr auf das Toggenburg und seine öffentlichen Räume. Zum Schoggitaler-Thema «Öffentliche Räume» (Schweizer Heimatschutz) bieten Heimatschutz und WWF am 24. Mai einen Anlass in Hemberg mit Dorfführung und am 23. August einen Besuch im WWF-Obstgarten sowie einen Anlass in den Gärten rund um die Grubenmann-Kirche in Ebnat an.

«Reden, bevor es brennt»

Der St. Galler Regierungsrat Willi Haag würdigte den Heimatschutz als Mittler zwischen bestehender (Bau-)kultur und heutigen Vorgängen in Raumplanung und Wirtschaft. Dass im neuen Baugesetz des Kantons St. Gallen die Aufsicht auf schützenswerte Bauten und deren Katalogisierung noch mehr bei den Gemeinden liegen soll, macht dem Heimatschutz Sorgen. Kathrin Hilber, Präsidentin seit einem Jahr, betont deshalb, wie wichtig der Dialog mit den Gemeinden sei. Die Devise des Heimatschutzes sei es, «frühzeitig mit allen beteiligten Parteien zu reden, das Gespräch zu suchen, bevor es brennt».

Nicht auf Rosen gebettet

Laut Kathrin Hilber sind die Kontakte mit den kantonalen Departementen geknüpft. Die Zusammenarbeit mit den Umweltverbänden trägt Früchte, und die Mitgliederzahl wächst wieder langsam. «Unsere finanzielle Lage ist aber alles andere als gut», sagt Kathrin Hilber.

«Naturschutz ist auch Heimatschutz» lautete der Titel des Vortrages von Barbara Vincenz, Zoologin und Vorstandsmitglied im WWF St. Gallen/Appenzell, an der Hauptversammlung des Heimatschutzes in Oberhelfenschwil. Eine intakte Heimat bedeute nicht nur die Erhaltung von wichtiger Bausubstanz, sondern auch den Erhalt einer intakten Natur, was laut der Referentin besonders im Toggenburg mit seinen zahlreichen Naturprojekten ein Thema ist. (red.)

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