Hausärzte: Massnahmen greifen

st. gallen. Der Mangel an Hausärzten sei behoben, schrieb unsere Zeitung in der Ausgabe vom Samstag. Dies ist nicht korrekt. Gesundheitsdirektorin Heidi Hanselmann, die sich an ihrer Jahresmedienkonferenz zur Situation der Hausärzte im Kanton St.

Merken
Drucken
Teilen

st. gallen. Der Mangel an Hausärzten sei behoben, schrieb unsere Zeitung in der Ausgabe vom Samstag. Dies ist nicht korrekt. Gesundheitsdirektorin Heidi Hanselmann, die sich an ihrer Jahresmedienkonferenz zur Situation der Hausärzte im Kanton St. Gallen geäussert hatte, stellt klar: «Ich habe mit keinem Wort von Entwarnung gesprochen.»

2010 wurde Ziel erreicht

Sie habe lediglich darauf hingewiesen, dass verschiedene Massnahmen, die im Kanton St. Gallen umgesetzt werden, zu greifen scheinen. Eine wichtige Massnahme sei die spezielle Ausbildung. 31 Mediziner und Medizinerinnen sind im vergangenen Jahr in die Hausarztmedizin eingestiegen. Dem Kanton müsse es gelingen, so Hanselmann, jährlich 18 Mediziner für die Hausarztmedizin zu gewinnen. «Im Jahr 2010 haben wir dieses Ziel erreicht, wobei daraus nicht geschlossen werden kann, dass wir auf Dauer genügend Hausärzte haben.»

Positive Signale

Die Signale seien derzeit positiv. Von einer Entwarnung sei man aber weit entfernt. Die Tatsache bleibe bestehen, dass 48 Prozent der Hausärzte im Kanton St. Gallen über 55 Jahre alt seien. Hinzu komme, dass viele Teilzeit arbeiten wollten. Hanselmann: «Zurücklehnen dürfen wir uns nicht, im Gegenteil, es braucht weitere aktive Anstrengungen, um das erreichte Resultat beibehalten zu können. (ist)