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Fall von Hasenpest in Liechtenstein

Ein im Ruggeller Riet tot aufgefundener Feldhase ist an der Hasenpest verendet. Der Erreger wurde in der Lunge, in der Milz und in der Leber nachgewiesen. Das schreibt die liechtensteinische Regierung in einer Medienmitteilung.
Eine Übertragung von Mensch zu Mensch kommt bei der Hasenpest nicht vor. (Bild: Keystone)

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch kommt bei der Hasenpest nicht vor. (Bild: Keystone)

(red/tn) Es sei dies der erste nachgewiesene Fall in Liechtenstein, heisst es in einer offiziellen Mitteilung der Regierung. An der Tularämie, auch Hasenpest oder Nagerpest genannt, erkranken vorwiegend Hasen und andere Nagetiere, aber auch Menschen.

Menschen können sich durch direkten oder indirekten Kontakt mit infizierten Tieren anstecken. Eine Infektion ist zudem über verseuchte Zecken möglich. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch kommt nicht vor.

Grippeartige Erkrankung

«Die wichtigste Schutzmassnahme besteht darin, offensichtlich kranke und tote Tiere nicht mit blossen Händen anzugreifen», heisst es in der Mitteilung. Zudem solle die Einatmung von Staub in unmittelbarer Umgebung solcher Kadaver vermieden werden.

Eine Infektion äussere sich beim Menschen als grippeartige Erkrankung mit Fieber und Gliederschmerzen. An der Infektionsstelle könne sich eine geschwürige Veränderung bilden und Lymphknoten würden schmerzhaft anschwellen. «Eine rechtzeitige Antibiotikatherapie hat im Allgemeinen einen guten Behandlungserfolg», so die Regierung.

Auch in der Ostschweiz

Vergangenes Jahr wurden in der Schweiz insgesamt 130 Fälle von Tularämie beim Menschen festgestellt, zwei von Ihnen kamen aus dem Thurgau. Dabei kann man einen Anstieg der Krankheitsfälle erkennen. Im Vergleich: 2008 hatten sich 13 Personen infiziert. Auch in St.Gallen wurden Fälle bekannt. Bislang wurden vier Fälle bestätigt.

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