Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Harziger Vorverkauf für Gabalier-Konzert: «Keine Lust auf den gleichen Act»

Für das Gabalier-Konzert im Kybunpark und das Open Air St.Gallen sind noch zahlreiche Tickets verfügbar. Der Tenor auf Facebook: Die Ostschweizer haben noch Lust auf Live-Musik – aber nicht auf den gleichen Act wie im letzten Jahr und nicht auf «überteuerte Preise».
Maria Kobler-Wyer
Andreas Gabalier konnte bei seinem ersten Auftritt in St.Gallen vor ausverkauftem Haus spielen. (Bild: Urs Bucher)

Andreas Gabalier konnte bei seinem ersten Auftritt in St.Gallen vor ausverkauftem Haus spielen. (Bild: Urs Bucher)

In zwei Wochen tritt Andreas Gabalier zum zweiten Mal innert eines Jahres im St.Galler Kybunpark auf. Noch sind 12'000 Tickets zu haben – im vergangenen Jahr war das Konzert ausverkauft. «Vielleicht, weil das erste Gabalier-Konzert nicht so gut war?», mutmasst Yvonne Egger-Buob auf Facebook. Angie Wirth widerspricht: «Ich fand es hammer.» Sie ist deshalb auch am diesjährigen Konzert dabei.

Die Lust auf Live-Musik ist den Ostschweizern jedenfalls nicht vergangen. «Lust schon, möglicherweise nicht auf diese Art von Musik», schreibt Desi Solala. Und auch Cornelia Stadelmann-Schaffhauser hat Lust, «aber nicht schon wieder auf den gleichen Act wie letztes Jahr.» Arnold Schlauri kommentiert: «Zwei Jahre dasselbe, war wohl der einfachste Weg für beide! Und jetzt fehlt es am Publikum.» Pech, wenn nur an Geld gedacht werde.

Nicht viel besser sieht es derzeit für das Open Air St.Gallen aus. Fünf Wochen vor der Veranstaltung sind noch 9000 Tickets verfügbar – in den vergangenen sieben Jahren waren sechs Festivals ausverkauft. Die Kommentarschreiber auf Facebook machen die Musik als einen der Gründe aus. Sabrina Bassanello kennt nur eine Band und geht deswegen nicht ins Sittertobel. Und auch Manuel Grob schreibt: «Kenn ich die Gruppen, die auftreten? Ich gehe lieber ans Summerdays in Arbon.» Ins gleiche Horn bläst Angie Wirth: «Das OASG ist schon lange nicht mehr, was es mal war. Deshalb gehe ich nicht mehr hin.» Patrick Huber findet die Musik an fast allen anderen Open Airs besser als in St.Gallen.

Aber auch die Preise des Festivals geben zu reden. «Vielleicht ist es zu teuer?», schreibt Susann Kehl-Möller. Daniel Morach schreibt: «Ist ja an jedem Open Air das gleiche. Überteuerte Tickets, man darf nichts mitbringen und soll die überrissenen Preise für Essen und Trinken zahlen. Darum gehe ich an keine Open Airs mehr.» Auf Twitter vermeldet Peter Olibet: «Heute Morgen um 9 Uhr in der Metzgergasse sah ich unzählige Leute, die sehr wohl Lust auf Musik, aber vielleicht nicht so sehr auf überteuerte Mega-Anlässe hatten, der Clanx-Festival-Vorverkauf hat mobilisiert!»

Tatsächlich brachte das Clanx-Festival in diesem Jahr in Rekordzeit von zwölf Stunden alle Tickets weg. Ohne Nebengeräusche bleibt es aber auch da nicht: Auf Ricardo werden nun Tickets zu horrenden Preisen verkauft.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.