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Happy End nach Ausschaffung: Marija Milunovic hat eine Aufenthaltsbewilligung

Die Ausschaffung von Marija Milunovic hat nicht nur in der Ostschweiz Aufsehen erregt. In der Schweiz durfte die junge Frau nicht bleiben. Jetzt hat sie eine Lehrstelle und eine Aufenthaltsbewilligung in Österreich erhalten.
Die Serbin Marija Milunovic musste die Schweiz verlassen und kehrt jetzt auch dem Fürstentum Liechtenstein unfreiwillig den Rücken. (Bild: pd)

Die Serbin Marija Milunovic musste die Schweiz verlassen und kehrt jetzt auch dem Fürstentum Liechtenstein unfreiwillig den Rücken. (Bild: pd)

Nach über zwei Jahren hat die bewegte Ausschaffungsgeschichte von Marija Milunovic ein Ende. Die 18-Jährige hat eine Lehrstelle in einem Altersheim in Kitzbühel (A) erhalten. Das berichtet "20 Minuten". Der Arbeitgeber habe eine Aufenthaltsbewilligung für Marija Milunovic beantragt - mit Erfolg. "Im April beginnt Marija mit der Lehre zur Fachangestellten Gesundheit", sagt er gegenüber dem Online-Portal. Wohnen werde die Serbin bei ihren Grosseltern in Kitzbühel.

Der Fall Marija Milunovic hat Aufsehen erregt. Im Februar 2017 wurde die junge Frau, die damals bei ihrer Mutter in Sargans wohnte, nach Serbien ausgeschafft. Mehrere Rechtsmittel und Rekurse beim Migrationsamt St.Gallen wurden abgelehnt, mit einer Lehrstelle im Fürstentum Liechtenstein hat es wegen fehlender Dokumente nicht geklappt.

Die Ausschaffung beschäftigte nicht nur die Behörden, sondern auch die Bevölkerung. Im April 2016 wurde gar eine Petition "Save Marija Milunovic" mit 5865 Unterschriften beim Sicherheits- und Justizdepartement eingereicht. Diese forderte den St.Galler Regierungsrat auf, das Verwaltungsgerichtsurteil, welches der jungen Frau die Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz entzgogen hatte, aufzuheben. Grund: Marija Milunovic hatte sich integriert, spielte Fussball beim FC Balzers und hätte eine Lehrstelle im Kantonsspital Glarus antreten sollen. (lim)


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