Handys verkauft , aber nie geliefert

FRAUENFELD. Die Kantonspolizei Thurgau hat ein Betrügerpaar überführt, das im Internet Waren für mehrere Tausend Franken verkauft, aber nicht geliefert hat.

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Der 19-jährige Schweizer und die 18-jährige Schweizerin waren zwischen November 2014 und ihrer Verhaftung Ende März 2015 im Kanton Thurgau aktiv. Die Ermittlungen ergaben, dass die beiden auf verschiedenen Internetseiten elektronische Geräte - hauptsächlich Handys - zum Kauf angeboten hatten. Nachdem die Geprellten mit dem Geschäft einverstanden waren, mussten sie das Geld im Voraus überweisen. Die bestellten Artikel wurden aber nie geliefert. Die Kantonspolizei Thurgau konnte den beiden 18 Straftaten im Gesamtwert von mehreren tausend Franken nachweisen. Sie wurden bei der Staatsanwaltschaft Frauenfeld respektive der Jugendanwaltschaft Thurgau angezeigt.

Solche Delikte sind keine Einzelfälle. Bei der Kantonspolizei Thurgau gehen regelmässig Meldungen über Betrüger ein, die im Internet mit dieser Masche tätig sind. Sie rät deshalb beim Einkauf auf Auktions- und Kleinanzeigen-Plattformen Vorsicht walten zu lassen. Es ist beispielsweise verdächtig, wenn die Preise unüblich tief sind oder sich der Verkäufer auf Rückfrage nicht mit Namen, Adresse etc. zu erkennen geben will. Im Zweifelsfall sollte gerade bei hochwertigen, teuren Geräten kein Geld im Voraus überwiesen, sondern der Kauf bei einem persönlichen Treffen abgewickelt werden. (kapo/tn)