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Handel mit Potenzpillen

Vorarlberg Ein 44-jähriger Mann ist gestern am Landesgericht Feldkirch wegen illegalem Handel mit gefälschten Potenz- und Diätpillen zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Der Angeklagte hatte die aus Asien importierten Medikamente im Internet an Kunden aus Österreich, der Schweiz und Deutschland verkauft. Der Schaden wurde mit 21 Millionen Euro, umgerechnet 24,2 Millionen Franken, beziffert. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Vor Gericht zeigte sich der 44-Jährige geständig, obwohl er und seine beiden Komplizen zu Beginn eigentlich überzeugt gewesen seien, nichts Illegales zu tun. Der Angeklagte wurde bereits 2013 in Uruguay festgenommen, wegen Geldwäsche angeklagt und zu rund zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Die Haftstrafe sass er fast vollständig ab, bevor er nach Österreich ausgeliefert wurde. Auf die Frage des Staatsanwaltes, was mit dem vielen eingenommenen Geld passiert sei, konnte der Angeklagte nicht antworten. Er wisse es selbst nicht so genau, war seine Erwiderung. Einige Konten des Mannes wurden beschlagnahmt, ebenso einige Grundstücke. Das Schöffengericht erachtete das Geständnis sowie die in Uruguay verbüsste Haftstrafe als strafmildernd, die enorme Höhe des Schadens allerdings als erschwerend. (sda)

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