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Hallenbäder sollen im Verbund betrieben werden

Sanierungskosten In der Region Appenzell Ausserrhoden-St. Gallen-Bodensee sollen künftig die öffentlichen Hallenbäder im Verbundmodell geführt werden. Diese Lösung empfiehlt eine am Freitag veröffentlichte Studie, welche im Auftrag der Organisation Regio durchgeführt wurde. In der Region gibt es heute sechs Hallenbäder. Sie stehen in Gossau, Herisau, Wittenbach, Speicher und zwei in St. Gallen – Volksbad und Blumenwies. Die Infrastrukturen der meisten Bäder stammten aus den 1960er- und 1970er- Jahren. Sanierungen seien unumgänglich. In Herisau ist das bereits geschehen.

Für Sanierung und Erweiterung des Blumenwies-Bades hat der St. Galler Stadtrat soeben eine Wettbewerbsausschreibung zuhanden des Parlaments verabschiedet. Darin werden die entsprechenden Kosten allein für dieses Bad mit 36 Millionen angegeben. Um alle Bäder in der Region auf Vordermann zu bringen, müsse laut Mitteilung mit Investitionen von rund 100 Millionen Franken gerechnet werden. Dazu kämen die jährlichen Betriebskosten. Diese hohen Belastungen wollten die Standortgemeinden nicht mehr allein tragen.

Hallenbadfonds wäre ein adäquates Mittel

Regio-Geschäftsleiter Rolf Geiger erinnerte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA etwa an die Gemeinde Degersheim, die ihr Bad 2014 aus Spargründen schloss. Und ob sich Wittenbach ohne Verbundlösung weiterhin ein Hallenbad leisten könne, sei unsicher. Die Regio-Studie kam zum Schluss, das Beste wäre ein Verbundmodell für sämtliche sechs Bäder. Um die Mittel dafür aufzubringen, würde aus jeder Verbundgemeinde ein jährlicher Prokopfbeitrag in einen Hallenbadfonds fliessen. Einwohner von Gemeinden, die sich nicht am Verbund beteiligen wollten, müssten «substanziell höhere Preise» bezahlen.

Einzelne Gemeinden reagierten aber kritisch auf die Regio-Studie. Nicht alle wollten «Hallenbadeintritte» subventionieren. Eine Nachfolgestudie soll nun Wege zur Umsetzung einer Verbundlösung aufzeigen. (sda)

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