Halle muss für zwei Millionen saniert werden

ROMANSHORN. In der Turnhalle der Kantonsschule Romanshorn lösen sich Fasern von Wänden und Decken, die in die Lungen eindringen können. Die Fasern stammen von der Mineralwolle, welche als Schall- und Wärmedämmung eingesetzt wird.

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ROMANSHORN. In der Turnhalle der Kantonsschule Romanshorn lösen sich Fasern von Wänden und Decken, die in die Lungen eindringen können. Die Fasern stammen von der Mineralwolle, welche als Schall- und Wärmedämmung eingesetzt wird. «Die Belastung in der Turnhalle war über der zulässigen Grenze», sagt Andreas Kern, der beim Thurgauer Hochbauamt für die Bildungsbauten zuständig ist. Deshalb wurden Teile der Akustikverkleidung demontiert, die ganze Verkleidung wurde zudem später mit einem Leim besprüht, der die Fasern fixiert. «Es besteht daher keine Gefahr für die Gesundheit», sagt Kern.

Allerdings hält die Lösung mit dem Leim nicht ewig. Deshalb soll die Dreifachturnhalle für zwei Millionen Franken saniert werden. Die Akustikverkleidung wird ersetzt; in diesem Zusammenhang soll eine energietechnische Verbesserung erzielt werden. Weiter wird der Bodenbelag erneuert, die Lüftungsanlage, die Beleuchtung und Turngeräte werden ersetzt. Derzeit ist das Projekt mit dem detaillierten Kostenvoranschlag in Arbeit. Der Finanzplan des Kantons sieht die Ausführung für 2016/2017 vor. Die Turnhalle wurde im Jahr 1988 erbaut. (mvl)