Halbstundentakt in Griffweite

In der Vorlage zum Ausbau des Verkehrsnetzes ist auch die Einführung des IC-Halbstundentakts Zürich–Sargans–Chur enthalten. Dafür sind Investitionen von 130 Millionen Franken notwendig, davon ein grosser Teil auf dem Streckenabschnitt zwischen Sargans und Landquart.

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In der Vorlage zum Ausbau des Verkehrsnetzes ist auch die Einführung des IC-Halbstundentakts Zürich–Sargans–Chur enthalten. Dafür sind Investitionen von 130 Millionen Franken notwendig, davon ein grosser Teil auf dem Streckenabschnitt zwischen Sargans und Landquart. Bis in Sargans allerdings wirklich jede halbe Stunde ein Intercity-Zug hält, wird es noch mindestens sieben Jahre dauern.

«Technisch machbar wäre es bis 2018, realistischer ist aber wie vom Bund vorgesehen 2025», sagt Andreas Bieniok, Leiter des Amtes für öffentlichen Verkehr Kanton St. Gallen. Zwar dürfte schon ab Mitte 2014 alle zwei Stunden ein zusätzlicher Intercity auf der Strecke Zürich–Chur verkehren – wegen Trasseekonflikten allerdings ohne Halt in Sargans. Dies, weil dannzumal auch mit der S-Bahn 2013 eine zusätzliche Verbindung zwischen Sargans und Ziegelbrücke eingeführt wird, wodurch es zu zeitlichen Engpässen kommt.

Momentan sind noch verschiedene Varianten im Gespräch: So auch eine Doppelspur zwischen Buchs und Sevelen. Doch bei der Variantenfindung reden nebst den Schweizerischen Bundesbahnen auch die anderen beteiligten Kantone mit, die die jeweils besten Lösungen für ihre Regionen anstreben. (jg/red.)

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