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Gute Stimmung und «Südstaatenfeeling» am Blues-Open-Air Bühler

Am Samstag ging die 15. Ausgabe des Blues- und Rock-Open-Airs in Bühler über die Bühne. Das Festival zählte rund 600 Besucherinnen und Besucher.
Claudio Weder
8 Bilder

Blues-Open-Air Bühler

Zugegeben, die Wetterprognosen liessen eine Zeit lang nicht viel Gutes für die 15. Ausgabe des Blues- und Rock-Open-Airs in Bühler erahnen. Ebenso wenig das Gewitter, das während der Aufbauarbeiten am Freitag über das Festivalgelände fegte.

Die seelische Verstimmung von Petrus war dann allerdings so schnell verflogen, wie sie gekommen war, und so blieben die rund 600 Festivalbesucherinnen und -besucher, die am Tag darauf zum Blues-Mekka nach Bühler pilgerten, von Regen und anderen witterungsbedingten Unannehmlichkeiten verschont. Wenn spätabends dennoch der eine oder andere mit durchnässtem T-Shirt nach Hause ging, war dies wohl eher auf exzessive Tanzeinlagen oder etwas zu übereifriges Anstossen mit Bier zurückzuführen.

Regionale und internationale Bands

Kurz: Die Stimmung auf dem Areal der «Fabrik am Rotbach» war ausgelassen. Nicht nur wegen des sommerlichen Wetters. Auch wegen des musikalischen Programms. Eröffnet wurde das Festival am Samstagnachmittag von der St. Galler Gangsta-Blues-Band Tears for Beers, die dem bunt durchmischten Publikum, das sich vor der Bühne versammelt hatte, ordentlich einheizte.

Auch die folgende Band, Bluesaholics, machte ihrem Namen alle Ehre. Sie brachte die Menge zum Tanzen und schuf mit Interpretationen von Balladen wie «Lucky Man» oder «Child in Time» hie und da auch besinnliche Momente.

Neben Schweizer Acts standen am Samstag aber auch internationale Gäste auf der Bühne. John Lyons etwa, der in der Schweiz lebt, aber in den USA aufgewachsen ist, brachte mit seinem Repertoire aus Texas Shuffle, Chicago Blues und New Orleans Groove eine geballte Ladung «Staatenfeeling» auf die Bühne.

Als Headliner konnten die Organisatoren – sprich: der Bluesclub Bühler – ebenso einen Act verpflichten, der von dort her stammt, wo auch der Blues seine Wurzeln hat: Dede Priest ist in den amerikanischen Musiktraditionen genauso tief verwurzelt wie ihre dreiköpfige Texas-Bluesband Johnny Clark’s Outlaws. Den Schlusspunkt setzte das deutsch-australische Trio Vdelli mit energiereichem Bluesrock.

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