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Grünes Licht für Durchmesserlinie

ST.GALLEN/HERISAU. Die Appenzeller Bahnen haben für den Bau der Durchmesserlinie von Trogen via St.Gallen nach Appenzell grünes Licht vom Bund erhalten. Die Bauarbeiten sollen im Frühling 2016 starten, 2018 soll die Durchmesserlinie in Betrieb genommen werden.
Die Zahnradstrecke in der St.Galler Ruckhalde wird mit dem neuen Tunnel aufgehoben. (Bild: Urs Bucher)

Die Zahnradstrecke in der St.Galler Ruckhalde wird mit dem neuen Tunnel aufgehoben. (Bild: Urs Bucher)

Die Appenzeller Bahnen (AB) bezeichnen die Verfügung des Bundesamtes für Verkehr als "wichtigen Meilenstein in der Modernisierung und Weiterentwicklung der AB", wie es in einer Medienmitteilung heisst. Mit der Baubewilligung können nun die Arbeiten am Bahnhof der Appenzeller Bahnen in St.Gallen (Gaiserbahnhof), am Ruckhaldetunnel und bei der neuen Haltestelle Riethüsli gestartet werden.

Die Bauarbeiten am 700 Meter langen Ruckhalde-Tunnel in St.Gallen, dem eigentlichen Kernstück der Durchmesserlinie, beginnen gemäss Mitteilung kommenden Frühling. Die AB rechnen während des Baus mit einem Unterbruch des Bahnbetriebes.

Bis zum Baustart des Tunnels werden zahlreiche Vorarbeiten ausgeführt. So wird in der Ruckhalde das Grundwasser abgesenkt und Humus abgetragen. Zudem wird beim Gaiserbahnhof mit dem Rückbau der SBB-Gleise begonnen, die der neuen Linienführung weichen müssen.

Für die Durchmesserlinie müssen die AB neues Rollmaterial beschaffen. Geplant ist der Kauf von "Stadtbahnfahrzeugen" - klimatisiert, mit Niederflureinstieg und grossen Plattformen für Kinderwagen, Rollstühle und Sportgeräte. Per Ende 2018 soll zudem die Flotte auf der Linie Gossau-Appenzell-Wasserauen teilerneuert werden, schreiben die AB. Geplant ist die Anschaffung dreiteiliger klimatisierter Triebzüge.

Die Durchmesserlinie ist das Ergebnis jahrelanger Planung. Die heute getrennten Linien der "Trogenerbahn" und der Strecke St.Gallen-Appenzell werden miteinander verbunden. Zudem fällt durch den Tunnel in der Ruckhalde die heutige Zahnradstrecke weg. Dadurch wird auf der Strecke zwischen Trogen und Teufen ein Viertelstundentakt möglich; die Fahrzeit Teufen-Spisenertor verkürzt sich um zehn Minuten, jene zwischen Speicher und Riethüsli um elf Minuten.

Der Ruckhaldetunnel kostet nach heutiger Planung 63 Millionen, die gesamten Infrastrukturmassnahmen schlagen mit rund 90 Millionen Franken zu Buche. (pd/red.)

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