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GROSSEINSATZ: Brand an der Kantonsgrenze

Im Weiler Ober-Speck brannte ein altes Bauernhaus aus. 120 Personen und Feuerwehren aus zwei Kantonen standen im Einsatz. Verletzt wurde niemand.
Olaf Kühne
Das alte Bauernhaus im abgelegenen Dussnanger Weiler Ober-Speck steht im Vollbrand. (Bild: Kapo TG)

Das alte Bauernhaus im abgelegenen Dussnanger Weiler Ober-Speck steht im Vollbrand. (Bild: Kapo TG)

Wie wichtig eine gut ausgerüstete Feuerwehr ist, zeigte sich – einmal mehr – gestern in Dussnang. Vor vier Jahren erhielten die Fischinger Brandbekämpfer einen neuen Schlauchverleger, dieses Jahr ein neues Zugfahrzeug. Beides kam gestern zum Einsatz – beim Vollbrand eines alten Bauernhauses mitsamt seiner Scheune im abgelegenen Dussnanger Weiler Ober-Speck.

«Wir mussten 1300 Meter Schlauch verlegen, um das Feuer löschen zu können», sagt der Fischinger Feuerwehrkommandant Arnold Dönni. Beim Brand, den ein Passant gestern Vormittag um 9.15 Uhr der kantonalen Notrufzentrale gemeldet hatte, standen 120 Rettungskräfte im Einsatz: Feuerwehrleute, Samariter, Polizisten und Brandermittler. Selbst am Nachmittag, sechs Stunden nach Brandausbruch, waren noch rund 40 Personen vor Ort für die Bekämpfung letzter kleinerer Brände und Glut­nester und zur Ermittlung der Brandursache. Letztere ist laut Kantonspolizei Thurgau noch unklar. «Der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst haben die Abklärungen vor Ort aufgenommen und sichern die Spuren», teilte die Polizei gestern mit. «Zudem wurde ein Elektrosachverständiger beigezogen.»

Der Weiler Ober-Speck liegt an der Grenze zum Kanton Zürich. Entsprechend rückten Feuerwehren aus zwei Kantonen aus, diejenige aus Fischingen sowie Turbenthal-Wila-Wildberg. Eine bewährte Zusammenarbeit, wie Feuerwehrkommandant Dönni bestätigt. «Alles hat super geklappt, die Zürcher Kollegen sind kurz nach uns eingetroffen», sagt er. «Wir veranstalten alle zwei Jahre eine gemeinsame Übung, dieses Jahr steht wieder eine auf dem Programm.»

Das sprichwörtliche Glück im Unglück hatten die beiden Bewohner des abgebrannten Hauses, sie waren zum Zeitpunkt des Brandes auswärts. Die Gemeinde konnte ihnen innert Stunden eine Notunterkunft besorgen, wie der Fischinger Gemeindepräsident Willy Nägeli bestätigt: «Den Mann konnten wir in einer gemeindeeigenen leer stehenden Wohnung in der Post Dussnang unterbringen, die Frau in der einstigen Lehrerwohnung im ehemaligen Schulhaus Au.»

Olaf Kühne

olaf.kuehne

@thurgauerzeitung.ch

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