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Grosser Sachschaden nach Vollbrand: Feuer zerstört Pferdestall in Herdern

Am Dienstagnachmittag ist es in einem freistehenden Pferdestall im Weiler Wilen bei Herdern zu einem Brand gekommen. Die Kantonspolizei Thurgau sowie die Feuerwehren Frauenfeld und Herdern waren mit einem Grossaufgebot vor Ort. Menschen oder Tiere wurden keine verletzt.
Rossella Blattmann/Alexandra Pavlovic/Rahel Haag
Die Feuerwehren Frauenfeld und Herdern sind dran, den Brand zu löschen. (Bild: Roman Scherrer)

Die Feuerwehren Frauenfeld und Herdern sind dran, den Brand zu löschen. (Bild: Roman Scherrer)

Neben dem brennenden Stall steht ein Pferdeanhänger – oder das, was von ihm übrig geblieben ist. Auf der Strasse gehen Feuerwehrleute hin und her, verlegen Wasserschläuche. Das Holz knackt, gelöscht wird unter anderem von einer Autodrehleiter aus. «Weil der Stall einsturzgefährdet ist», sagt Fabrizio Hugentobler, Kommandant der Frauenfelder Feuerwehr, vor Ort. Im nächsten Moment fällt ein Teil eines verkohlten Holzbalkens zu Boden. Zusätzlich kommt ein mobiler Grossventilator zum Einsatz. Dieser zerstäubt das Wasser, es entsteht Wassernebel. «Das ist sehr effizient», sagt er. Die feinen Wassertropfen würden das brennende Objekt stärker kühlen.

Kurz nach 15.15 Uhr ist bei der Kantonalen Notrufzentrale ein Anruf über einen brennenden Pferdestall eingegangen. Wie Daniel Meili, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau, auf Nachfrage sagt, stand der Stall beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits im Vollbrand. «Die Feuerwehren Frauenfeld und Herdern waren mit 80 Einsatzkräften unverzüglich vor Ort, um den Brand zu löschen.»

Eine Leiter lehnt am benachbarten Wohnhaus. Auch hier raucht der Giebel, und verkohlte Stellen sind zu sehen. Einige Feuerwehrleute entfernen Dachziegel und beginnen auch hier mit den Löscharbeiten. Immer wieder lösen sich weitere Ziegel und fallen zu Boden.

Obwohl das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte, hat es dennoch auf zwei angrenzende Gebäude übergegriffen. «Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr konnten die Schäden aber in Grenzen gehalten werden.»

Weder Mensch noch Tier verletzt

Glück im Unglück hatten Mensch und Tier: Beim Vollbrand wurde niemand verletzt. Der Schaden hingegen dürfte gemäss ersten Schätzungen mehrere hunderttausend Franken betragen. Wie es zum Brand kommen konnte, wird derzeit noch ermittelt. «Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache waren der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sowie ein Elektrosachverständiger vor Ort», teilt die Polizei mit.

Auf der Wiese stehen einige Anwohner in kleinen Gruppen beieinander. «Schlimm», sagt ein Mann und schüttelt den Kopf.

Die Löscharbeiten sind in vollem Gange. (Bild: Roman Scherrer)

Die Löscharbeiten sind in vollem Gange. (Bild: Roman Scherrer)

Anwohner beobachten den Brennenden Stall. (Bild: Roman Scherrer)

Anwohner beobachten den Brennenden Stall. (Bild: Roman Scherrer)

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