Grippewelle ebbt überall ab – ausser in der Ostschweiz

BERN. Die Grippeepidemie ebbt in der Schweiz weiter ab. Zwar ist die Grippe in mehreren Regionen nach wie vor weit verbreitet. Die Grippeaktivität sinkt jedoch in vielen Kantonen, wie aus den am Mittwoch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Ausnahmen sind St.

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Die Grippe hält noch an. (Archivbild: Philipp Baer)

Die Grippe hält noch an. (Archivbild: Philipp Baer)

BERN. Die Grippeepidemie ebbt in der Schweiz weiter ab. Zwar ist die Grippe in mehreren Regionen nach wie vor weit verbreitet. Die Grippeaktivität sinkt jedoch in vielen Kantonen, wie aus den am Mittwoch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Ausnahmen sind St. Gallen, Thurgau, beide Appenzell, Glarus, Schaffhausen und Zürich. Hier ist die Grippeaktivität noch konstant.

Verdachtsfälle nehmen ab

In der Woche zehn meldeten in der Schweiz 124 Ärzte und Ärztinnen des Sentinella-Meldesystems 12,5 Grippeverdachtsfälle auf tausend Konsultationen. Diese Rate nahm im Vergleich zur Vorwoche, als noch 17,1 Grippeverdachtsfälle pro tausend Konsultationen verzeichnet worden waren, erneut und kontinuierlich ab. Hochgerechnet entsprach dies 100 neu auftretenden Konsultationen wegen Grippe pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Der nationale epidemische Schwellenwert wird bereits seit der vierten Kalenderwoche dieses Jahres überschritten.

Kinder am stärksten betroffen

«Weit verbreitet» ist die Grippe noch in der Region 2 (BE, FR, JU), in der Region 3 (AG, BL, BS, SO) sowie in der Region 4 (LU, NW, OW, SZ, UR, ZG). In den übrigen Regionen ist die Grippeaktivität noch «verbreitet». Nach wie vor sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene am stärksten von der Grippe betroffen. (sda)