GRABS: Rekordergebnis für die Spitalregion

Die Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland (RWS) hat ein Rekordergebnis für 2016 bekanntgegeben. Der Unternehmensgewinn beträgt 5,3 Millionen Franken.

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Die Spitalregion RWS zieht in einer Medienmitteilung eine ­erfolgreiche Bilanz des vergangenen Jahres. 2016 war für diese Spitalregion mit den drei Spitälern Grabs, Walenstadt und Altstätten in mehrfacher Hinsicht ein Rekordjahr.

Rekordzahlen bei den behandelten Patientinnen und Patienten sorgten erstmals für einen Umsatz von mehr als 200 Millionen Franken.

Zudem konnte mit 1180 Neugeborenen im Jahr 2016 ein ­weiterer Rekord bei den ­Gebur­tenzahlen verzeichnet ­werden. «Das abgelaufene Geschäftsjahr zeigt, dass die Spitalregion RWS über eine solide wirtschaftliche Basis verfügt und für die Herausforderungen in der Zukunft gut gerüstet ist», zeigt sich deren CEO Stefan Lichten­steiger zufrieden.

Unternehmensgewinn von 5,3 Millionen Franken

Die Spitalregion RWS kann in finanzieller Hinsicht auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, denn 2016 wurde mit einem Unternehmensgewinn von 5,3 Millionen Franken abgeschlossen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Betriebsertrag von 200,7 Millionen erzielt, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 4,6 Prozent ist. «Diese Steigerung ist auf eine Zunahme der Anzahl Patienten sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich zurückzuführen», erklärt Stefan Lichtensteiger.

Die Anzahl der stationären Austritte lag bei 16135, was gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Prozent höher ist. Zugenommen haben dabei vor allem die Fallzahlen im operativen Bereich, in der Akutgeriatrie sowie in der ­Gynäkologie und Geburtshilfe.

Erneut ein Geburtenrekord

2016 konnte die Spitalregion mit 1180 Geburten erneut einen Geburtenrekord verzeichnen. Auch die Anzahl der Neugeborenen aus Liechtenstein bewegte sich mit 246 Neugeborenen erneut auf Rekordniveau. «Mehr als zwei Drittel aller Babys aus Liechtenstein kommen in der SR RWS zur Welt. Das zeigt die Bedeutung, die die Spitalregion für Liechtenstein hat», freut sich Stefan Lichtensteiger. Auch die Patientenzahlen belegen dies, denn mehr als 13 Prozent der Patientinnen und Patienten kommen aus dem Fürstentum Liechtenstein. Im Spital Grabs sind es sogar rund 25 Prozent.

Positiv auf das Betriebsergebnis ausgewirkt hat sich unter ­anderem die Zertifizierung der Intensivstation im Spital Grabs, da nun auch komplexe Fälle vollständig abgerechnet werden können. Hier können seit November 2014 schwerst erkrankte Patienten direkt in der Region behandelt werden. Die Intensivstation war ein entscheidender Faktor für die ebenfalls 2016 erfolgte Rezertifizierung der Schlaganfallstation in Grabs. (red)