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Google steht auf Geissen: 20 Fakten zum Geburtstag

Wer etwas wissen will, sucht oft mit Google nach einer Antwort auf seine Frage. Zum 20. Geburtstag der Suchmaschine sagen wir, was es mit dem Namen auf sich hat, warum ein T-Rex-Skelett auf dem Firmengelände steht und was Ziegen mit dem Unternehmen zu tun haben.
Maria Kobler-Wyer

1. Start auf Uniserver

(Bild: Keystone)

(Bild: Keystone)

In dieser Garage gründeten Sergey Brin und Larry Page am 4. September 1998 in Menlo Park die Google Inc. Ein Grund für den ersten Erfolg von Google war, dass andere Suchmaschinen bei der Suche nicht schlechter waren, jedoch 1999 ihre Seiten zu umfangreichen Webportalen ausbauten. Bei den damals noch üblichen langsamen Internet-Verbindungen hatte die einfach aufgebaute Google-Seite deutliche Vorteile.

2. Von «Googol» zu Google

Der Name Google ist abgeleitet von «Googol», dem mathematischen Ausdruck für eine 1 mit 100 Nullen. Damit wollten die Gründer ihre Absicht deutlich machen, eine nahezu unbegrenzte Menge an Informationen im Internet bereit zu stellen.

3. Versteckte Ostereier – «Do a barrell roll»

Die Programmierer haben auf einigen Webseiten von Google «Easter Eggs» – scherzhafte Überraschungen – versteckt. Gibt man zum Beispiel «Do a barrell roll» («Fassrolle») ein, dreht sich die Seite um 360 Grad im Uhrzeigersinn. Wer als Suchbegriff «Zerg Rush» eintippt, sieht auf dem Bildschirm kleine, zerstörende Kreise, welche die Suchergebnisse auf dem Bildschirm von oben nach unten allmählich in Nichts verwandeln. Das Spiel ist angelehnt an Starcraft. Der Nutzer muss versuchen, mit der Maus alle Google-Os zu verteidigen. Sind alle Suchresultate ausgelöscht, bilden die Kreise die Buchstaben «GG», was Good Game bedeutet.

4. Für zwölf Franken zum Google-Besitzer

Der Inder Sammay Ved konnte sich 2015 für kurze Zeit den Domain-Namen google.com sichern. Er habe auf Google Domains wahllos Namen gesucht und dann Google eingetippt. Die Domain sei zum Verkauf gestanden. Für umgerechnet 12 Franken kaufte er sie. Allerdings war er nur für etwa eine Minute Besitzer der Website – und er meldete den Vorfall sogleich dem Sicherheitsteam seines ehemaligen Arbeitgebers.

5. Google Doodle

Das erste Google Doodle ist 1998 entstanden. Es zeigte die hölzerne Figur, die am Burning-Man-Festival jeweils abgebrannt wird. Page und Brin wollten ihren Nutzern mitteilen, dass sie vorerst nicht erreichbar wären. Heute erstellen Entwickler und Illustratoren von Google zu wichtigen Anlässen diese animierten Grafiken, die den Schriftzug auf der Startseite der Suchmaschine jeweils für kurze Zeit ersetzen.

Dieser Doodle wurde zum 100-Jahr-Jubiläum der Tour de France aufgeschaltet. Weitere Doodles gibt es hier.

6. Das Logo

Das Logo wurde seit der Gründung mehrmals verändert, mittlerweile nutzt die Suchmaschine das siebte Logo. Das aktuelle Logo ist seit September 2015 im Einsatz. Im Video sind die verschiedenen Logos zu sehen:

7. Wie geht es Dir?

Die Schweizer suchten oft nach Roger Federer bei Google. (Bild: Keystone)

Die Schweizer suchten oft nach Roger Federer bei Google. (Bild: Keystone)

Google wertet jährlich aus, welche Suchbegriffe am meisten eingegeben wurden. In der Schweiz wurde 2017 am häufigsten «iPhone 8» gesucht, bei den Schweizer Persönlichkeiten war es Roger Federer. Die häufigste «Wie-Frage» lautete «Wie geht es Dir?». Weltweit interessierte Hurrikan «Irma» am meisten, bei den Songs war es «Despacito», bei den Schauspielern Meghan Markle, die jetzige Ehefrau des britischen Prinzen Harry.

8. 64'000 Anfragen pro Sekunde

Google verzeichnet pro Jahr rund zwei Billionen Suchanfragen – das sind rund 64'000 Anfragen pro Sekunde. Zu Beginn umfasste die Bildersuche bei Google 250 Millionen Bilder. Inzwischen sind es mehr als 50 Milliarden Bilder.

9. Don't be evil

Jahrelang hiess das Unternehmensmotto bei Google «Don’t be evil» - «Sei nicht böse». Mittlerweile wurde der Satz aus dem Verhaltenskodex gelöscht. Er taucht nur noch indirekt auf in der allerletzten Zeile: «Und denk daran…sei nicht böse, und wenn du etwas siehst, was du für nicht richtig hältst – sprich es an!»

10. Firmensaurier

(Bild: Google)

(Bild: Google)

Auf dem Firmengelände in Mountain View können Besucher ein echtes T-Rex-Skelett bestaunen. Der Dinosaurier heisst Stan und soll Google-Mitarbeiter daran erinnern, das Unternehmen nicht aussterben zu lassen.

11. Der erste Tweet

Am 26. Februar 2009 hat Google zum ersten Mal getwittert. «I’m feeling lucky» stand im ersten Tweet. Allerdings war der Text binär codiert.

12. Googeln

Seit 2004 steht der Begriff «googeln» im Rechtschreibduden. Die Bedeutung des Wortes: Mit Google im Internet suchen, recherchieren.

(Bild: Screenshot duden.de)

(Bild: Screenshot duden.de)

13. Vom Noogler zum Googler

Wer neu im Unternehmen anfängt zu arbeiten, ist bei Google ein Noogler. Alte Hasen werden hingegen Googler genannt.

14. Google kann Klingonisch

Der Google-Übersetzer hilft täglich 200 Millionen Menschen, 90 Sprachen zu verstehen. Der Übersetzer folgt keinen grammatikalischen Regeln und klingt daher oft holprig. Seit 2002 ist es möglich, Klingonisch als Oberflächensprache für alle Google Produkte einzustellen. Klingonisch ist eine konstruierte Sprache, die 1984 im Auftrag der Filmgesellschaft Paramount für die Klingonen, eine ausserirdische Spezies im Star-Trek-Universum, geschaffen wurde.

15. Blockiert

Google ist in 25 von 100 Ländern, in denen das Unternehmen tätig ist, teilweise blockiert.

16. Mit dem Hund zur Arbeit

(Bild: Google)

(Bild: Google)

Mitarbeiter bei Google erhalten Mutter- oder Vaterschaftsurlaub, Massagegutscheine, Reiseversicherung und Notfallhilfe, auch wenn sie nicht geschäftlich unterwegs sind, und dürfen ihren Hund zur Arbeit mitnehmen. Damit sich Hunde und Katzen nicht in die Quere kommen, dürfen Katzen nicht mit ins Büro.

17. Ziegen statt Rasenmäher

Bei Google fressen die Ziegen das Gras weg. (Symbolbild: Keystone)

Bei Google fressen die Ziegen das Gras weg. (Symbolbild: Keystone)

Die Anlage von über 185'000 Quadratmetern braucht viel Pflege von Gartenanlagen und Rasenflächen. Bei Google kommen Vierbeiner zum Einsatz. 200 Ziegen mähen regelmässig den Rasen rund um den Google-Plex. Grund: Das Unternehmen findet Ziegen herziger als Rasenmäher.

18. Moonshots

Seine Forschungsprojekte nennt Google Moonshots. Zu den Projekten gehören autonome Fahrzeuge, Heissluftballone, die das Internet in entlegene Gebiete bringen, Paketauslieferung per Drohne oder selbstlernende Roboter.

19. Finnland statt Klimaanlage

Serverzentrum in Hamina. (Bild: Keystone)

Serverzentrum in Hamina. (Bild: Keystone)

Um auf Klimaanlagen in Serverzentren verzichten zu können, hat Google ein Rechenzentrum im finnischen Hamina gebaut. Dieses wird mit Wasser aus der Ostsee gekühlt. Ausserdem hat Google in ein gigantisches Solarkraftwerk in der Nähe von Las Vegas investiert. Hier wird so viel Strom produziert, dass 140000 Haushalte damit versorgt werden könnten.

20. Börsengang macht Gründer zu Multimilliardären

Am 29. April 2004 verkündete das Unternehmen den Gang an die Börse. Die Online-Registrierung für den Börsengang, von dem man sich einen Erlös von 3,3 Milliarden US-Dollar erhoffte, begann am 1. August. Der ursprünglich geplante Ausgabepreis von 108 bis 135 US-Dollar je Aktie musste auf 80 bis 85 US-Dollar gesenkt werden, bevor die Aktie am 19. August 2004 zum ersten Mal in den Handel kam. Bereits am ersten Handelstag stieg der Kurs auf über 100 US-Dollar und machte damit Larry Page und Sergey Brin, die jeder etwa 38 Millionen Aktien hielten, zu Multimilliardären.

Lesen Sie hier, wie Google die Welt verändert hat:

https://www.fm1today.ch/google-hat-unser-leben-veraendert/847439

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