Goldwaschen ab sofort verboten

ST. GALLEN. Goldwaschen ist in der Ostschweiz im Trend. Mittlerweile sind nicht mehr nur Einheimische hierzulande dem Goldschürfen zugetan: Gemäss Christoph Birrer, Leiter Abteilung Fischerei im Kanton St. Gallen, sind sogar Goldschürfer aus dem Ausland an heimischen Flüssen unterwegs.

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ST. GALLEN. Goldwaschen ist in der Ostschweiz im Trend. Mittlerweile sind nicht mehr nur Einheimische hierzulande dem Goldschürfen zugetan: Gemäss Christoph Birrer, Leiter Abteilung Fischerei im Kanton St. Gallen, sind sogar Goldschürfer aus dem Ausland an heimischen Flüssen unterwegs. Auch langjährige Goldschürfer sprechen von einer Zunahme – der Kanton St. Gallen werde regelrecht von Goldsuchern überrannt (Ausgabe vom 13. August).

Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei des Kantons St. Gallen hat nun vom 1. Oktober bis 30. Mai ein absolutes Goldwaschverbot in allen Fliessgewässern verhängt. Wie es in einer Mitteilung des Naturmuseums St. Gallen heisst, seien während der Laichzeit der Forellen – aber auch von anderen sensiblen Arten – die abgelegten Eier bis zum Schlüpfen der Brütlinge im Frühling empfindlich gegenüber Wassertrübungen und Kiesverfrachtungen.

Ziel der verhängten Massnahme ist demnach, die einheimischen Fischbestände während der Fortpflanzung der Tiere zu schützen. (pag)

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