GOLDACH: Flammen zerstören Traffic-Bar

Die Traffic-Bar in Goldach brannte in der Nacht auf gestern ab. Die Brandursache ist noch unklar. Betreiber Peter Manhard steht nun vor einem Trümmerhaufen. Immerhin die Squash-Anlage könnte verschont geblieben sein.

Christoph Renn
Merken
Drucken
Teilen
Die Bar im vorderen Teil des Gebäudes ist völlig ausgebrannt. (Bild: Christoph Renn)

Die Bar im vorderen Teil des Gebäudes ist völlig ausgebrannt. (Bild: Christoph Renn)

GOLDACH. Polizisten regeln den Verkehr auf der Seewiesstrasse in Goldach. Feuerwehrautos blockieren die Durchfahrt. Noch immer lodern letzte Brandherde. Um 4.20 Uhr ging gestern bei der Feuerwehr Goldach der Alarm ein: Die Traffic-Bar steht in Flammen. Wenige Minuten später versuchten rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Goldach, den Flammen Herr zu werden. Alarm geschlagen hat Barbetreiber Peter Manhard: «Als in der Nacht der Alarm losging, wusste ich noch nicht genau was passiert ist. Zuerst dachte ich, dass eingebrochen wurde.» Er habe zuerst aus dem Fenster seiner Wohnung im oberen Stock geschaut, aber nichts Ungewöhnliches bemerkt. «Dann habe ich einen Knall gehört und schon nach wenigen Minuten ist Rauch unter der Tür hervorgekommen.» Schnell habe er den Notruf gewählt und sich aus dem brennenden Gebäude gerettet.

Bild: Kapo SG
21 Bilder
Bild: Kapo SG
Bild: Christoph Renn
Bild: Christoph Renn
Bild: Christoph Renn
Bild: Christoph Renn
Bild: Christoph Renn
Bild: Christoph Renn
Bild: Christoph Renn
Bild: Christoph Renn
Bild: Christoph Renn
Bild: Christoph Renn
Bild: Christoph Renn
Bild: Christoph Renn
Bild: Christoph Renn
Bild: Christoph Renn
Bild: Christoph Renn
Bild: Christoph Renn
Bild: Leserbild
Bild: Leserbild
Bild: Leserbild

Bild: Kapo SG



Auto und Wohnung zerstört
Die Bar im vorderen Teil des Gebäudes ist völlig ausgebrannt. Der hintere Teil, in dem Manhard eine Squash-Anlage betreibt, blieb von den Flammen grösstenteils verschont. «Ich weiss im Moment noch nicht, wie gross auch dort die Schäden sind», sagt er. Das müssten nun Spezialisten begutachten und beurteilen. Dies werde sicher rund zwei bis drei Wochen dauern. Zerstört sei auch seine Wohnung und sein Auto. Immerhin die Kleider hätten keinen Schaden genommen.

Brand glimpflich verlaufen
Für Manhard, der die Traffic-Bar mehr als zwölf Jahre lang betrieben hat, ist das ein herber Schlag. Doch ist der Brand laut Feuerwehrkommandant Robert Fuchs glimpflich verlaufen. «Wir hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Mit der Hilfe der Feuerwehr Rorschach konnten wir die angrenzenden Gebäude vor den Flammen retten», sagt er.

Gestern Mittag loderten noch immer letzte Brandherde. «An einige Stellen kommen wir noch nicht heran, weil die Einsturzgefahr der Decke noch zu gross ist», sagt Fuchs. Zudem sei bereits der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei St.?Gallen im Einsatz, damit die Brandursache möglichst rasch ermittelt werden könne.

Lebenswerk geht in Rauch auf
Sein Bedauern über den Vorfall spricht Gemeindepräsident Thomas Würth aus. «Es ist immer schlimm, wenn so etwas passiert, vor allem für die Betroffenen, denen sich sprichwörtlich das Lebenswerk in Rauch aufgelöst hat», sagt er. Die Gemeinde werde Peter Manhard Hilfe leisten, wo es geht. Eine Schlafmöglichkeit habe er jedoch bereits selber gefunden.