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GLP gegen Schneekanonen in tiefen Lagen

Bund und Kantone gaben von 2012 bis 2015 rund 200 Millionen Franken aus, um Anlage- und Beschneiungsprojekte mitzufinanzieren. Diese Schneeproduktion sei besonders in tiefliegenden Skigebieten eine unnötige Umweltbelastung, meinen die Grünliberalen.

Bund und Kantone gaben von 2012 bis 2015 rund 200 Millionen Franken aus, um Anlage- und Beschneiungsprojekte mitzufinanzieren. Diese Schneeproduktion sei besonders in tiefliegenden Skigebieten eine unnötige Umweltbelastung, meinen die Grünliberalen. Demnach sollen Skigebiete unter 1300 Metern aus ökologischen Gründen keine Subventionen mehr erhalten, sagte GLP-Präsident und Nationalrat Martin Bäumle in der «Sonntags-Zeitung». «Wenn es immer wärmer wird, macht die künstliche Schneeproduktion in tiefen Lagen immer weniger Sinn.» Es sei nicht nachhaltig, das «Wettrüsten mit Schneekanonen» mit staatlichen Zuschüssen zu fördern, meint Bäumle. Gleicher Meinung ist auch die Grünen-Präsidentin Regula Rytz.

Betroffen von einer solchen Kürzung wären 45 Gebiete in den Voralpen, darunter bekannte wie Gstaad und Grüsch-Danusa. In der Ostschweiz wären es die Skigebiete Grub (Kaien), Heiden, Schwellbrunn, Urnäsch, Gonten, Oberegg (St. Anton), Atzmännig, Bildhaus am Ricken, Degersheim, Hemberg (Bächli), Ebnat-Kappel (Tanzboden) und Oberwangen im Thurgau.

Gegen das Vorhaben des GLP-Politikers äussert sich der Direktor der Seilbahnen Schweiz, Ueli Stückelberger: «Der alpine Tourismus hat es schwer genug, da braucht es nicht noch weitere Hindernisse. Ohne öffentliche Gelder kann heute kein Skigebiet mehr überleben.» (sda/ red.)

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