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Gleitschirmflieger verletzt sich bei Absturz schwer

Rorschacherberg In der Nähe vom Rossbüchel in Eggersriet, im Weiler Büchel, stehen ein Windsack und eine Startgebührkasse, wo pro Flug drei Franken einzuwerfen sind. Dort, mit herrlichem Blick auf den Bodensee, starten die Piloten mit ihren Gleitschirmen. So auch ein 56-jähriger Gleitschirmflieger am Donnerstag. Er wurde kurz nach 17.30 Uhr von einer Windböe erfasst und stürzte am Rorschacherberg aus einer Höhe von rund 20 Metern ab. Er zog sich dabei laut Kantonspolizei St. Gallen schwere Verletzungen zu und musste ins Spital gebracht werden.

Laut Kapo-Mediensprecher Florian Schneider handelt es sich um ­einen erfahrenen Piloten mit sehr vielen Flugstunden. Wieso der Mann trotz heikler Wetterbedingungen gestartet ist, konnte noch nicht eruiert werden, da der schwerstverletzte Mann noch nicht habe befragt werden können. «Das Thema Wetter und Flugbedingungen wird aber im Rahmen der Untersuchungen ­sicher auch Thema sein», so Schneider. Hört man sich in der Szene um, so wird der Hang zwischen der Eggersrieter Höhe und dem Bodensee als leicht eingestuft, ein Flug dort stellt keine besonderen Schwierigkeiten dar.

Fluggemeinschaft Alpstein pflegt Start- und Landeplätze

Die Fluggebietsbetreuung in den Regionen Rorschacherberg, Alpstein, Chäserrugg und Vorderland hat die Fluggemeinschaft Alpstein (FGA) inne. Daniel Graf, bei der FGA für die Pflege der Verträge mit den Eigentümern von Start- und Landeplätzen zuständig, ist auch schon am Rorschacherberg geflogen. Auch er bezeichnet den Hang als problemlos. Er räumt aber ein, dass er bei Bedingungen, wie sie am Donnerstag nach 17 Uhr geherrscht hätten, keinesfalls geflogen wäre. «Bereits um fünf Uhr waren die Winde stark, und das Gewitter ist dann auch sehr schnell aufgezogen.» Der Absturz aus verhältnismässig geringer Höhe lasse darauf schliessen, dass Turbulenzen Auslöser ­waren, zumal diese durch ­Hindernisse in Bodennähe noch verstärkt würden. «Ab Windgeschwindigkeiten von 60 Kilometern pro Stunde sind Gleitschirme nicht mehr kontrollierbar. Man fliegt dann im schlimmsten Fall rückwärts, weil einen der Wind wegdrückt.» (rtl)

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