Gleich lange Spiesse für alle Verkehrsträger

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Verkehrspolitik An der Jahres-Medienkonferenz des TCS St. Gallen-Appenzell Innerrhoden bekräftigte Präsident Luigi Rossi das Engagement des TCS für die freie Wahl des Verkehrsmittels und gegen dirigistische Eingriffe durch den Staat. «Wir fordern eine ganzheitliche Betrachtung aller Verkehrsträger und erwarten, dass die Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung und der Wirtschaft respektiert werden», so Rossi. Es gehe darum, die verschiedenen Verkehrsträger aufeinander abzustimmen, und nicht um die Umerziehung der Bevölkerung. Deshalb habe sich der TCS für das Zustandekommen der Mobilitäts-Initiative in der Stadt St. Gallen engagiert.

An der Gesamtvision St. Galler Rheintal arbeiten die Regionalgruppen des TCS aktiv mit. Auch hier drohe eine einseitige Ausrichtung auf den öV, befürchtet Rossi. Der TCS engagiert sich zudem in der Abstimmung Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) vom 12. Februar. Für TCS-Präsident Rossi ist klar, dass neben der Engpassbeseitigung auf der Stadtautobahn St. Gallen auch der Agglomerationsverkehr profitieren werde. Die TCS-Sektion blickt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr zurück. Die Zahl amtlich geprüfter Motorfahrzeuge konnte gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent gesteigert werden. (red)