Glanzlichter, Regen und ein Schwächeanfall

ARBON. Das fünfte Summerdays-Festival auf dem Quai in Arbon hat am Freitagabend 12'000 und am Samstag 11'500 Musikfans angelockt. Höhepunkt des Openairs am Ufer des Bodensees war Joe Cocker. Im Gegensatz zu anderen Rockveteranen bewies der 69-jährige Cocker viel Energie.

Merken
Drucken
Teilen
Tolle Stimmung am Arboner Seeufer beim Summerdays-Festival. (Bild: Donato Caspari)

Tolle Stimmung am Arboner Seeufer beim Summerdays-Festival. (Bild: Donato Caspari)

Die Macher des Summerdays-Festivals setzen seit Jahren auf die gleiche Programmgestaltung − mit Erfolg: Am Freitagabend ein Lineup mit bekannten Rockveteranen, am Samstag dann viele Schweizer Bands und eine oder zwei ausländische Formationen für jüngeres Publikum. So drängten denn am frühen Freitagabend viele graumelierte Musikfans erwartungsvoll vor die idyllisch gelegene Bühne am See, um sich Nazareth anzuhören. Doch das Konzert der Schotten dauerte gerade drei Songs: Sänger Dan McCafferty erlitt einen Schwächeanfall; er musste aufgeben und von der Summerdays-Bühne geführt werden.

Bild: Donato Caspari
84 Bilder
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Rock aus dem hohen Norden: Sunrise Avenue auf der Bühne. (Bild: Donato Caspari)
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Rap made in Germany gab es von den Fantastischen Vier. (Bild: Donato Caspari)
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Betont entspannt: Polly Duster auf der Bühne am See. (Bild: Donato Caspari)
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
In Aktion: 77 Bombay Street. (Bild: Donato Caspari)
Seven heizte dem Publikum ein. (Bild: Donato Caspari)
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Der Mann mit der Reibeisenstimme: Joe Cocker. (Bild: Donato Caspari)
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Eingespieltes Duo: Marc Storace und Chris von Rohr von Krokus. (Bild: Donato Caspari)
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Gesundheitlich angeschlagen: Nazareth-Sänger Dan McCafferty. (Bild: Donato Caspari)
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Nazareth mussten ihren Auftritt in Arbon abbrechen. (Bild: Donato Caspari)
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Bild: Donato Caspari
Krokus in Aktion am Bodensee. (Bild: Donato Caspari)
Flinke Finger: Chris von Rohr von Krokus. (Bild: Donato Caspari)

Bild: Donato Caspari

Alte Könner, junge Talente
Doch die Schweizer Hardrocker Krokus um Chris von Rohr liessen Nazareth vergessen. Sie heizten dem Puplikum ein und bereiteten es vor auf Joe Cocker. Der britische Woodstock-Veteran und seine gut eingespielte Band begeisterten die Fans dann vollends − mit Blues-Rock, mit Power, mit musikalischem Können.

Der Samstag gehörte dann einem etwas jüngeren Publikum. Teenager lösten bei teilweise kräftigen Regengüssen die erfahrenen Musikfans des Freitags ab. Adrian Stern, Seven und 77 Bombay Street konnten dem Publikum gefallen, genau so wie Sunrise Avenue aus Finnland. Headliner am Samstag waren Die Fantastischen Vier. Mit HipHop und Rap legten die Stuttgarter eine fulminante Bühnenshow hin. Eine Welle der Begeisterung wie Cocker am Freitag vermochten «Fanta 4» allerdings nicht auszulösen.

Bewährtes Konzept
An ihrem Konzept mit Veteranen und Schweizer Bands werden die Summerdays-Macher auch 2014 festhalten. Sie holten das Festival 2009 via Jonschwil und Tufertschwil an den Bodensee nach Arbon. Dort haben sich die «Summerdays» etabliert. Und kaum ein Interpret, der auf der Bühne steht, lässt die einzigartige Location unerwähnt. (sda)