Gewalt und Drohung gegen Polizeibeamte

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Sargans Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen klagt einen 57-jährigen Schweizer wegen mehrfacher Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte an. Sie fordert eine unbedingte Freiheitsstrafe von 10 Monaten und eine Busse von 100 Franken. Am 2. November 2017 um zirka 18.40 Uhr rückten Polizisten der Kantonspolizei St. Gallen zu einem Verkaufsgeschäft in Sargans aus, weil ein mutmasslicher Ladendiebstahl gemeldet wurde. Dem mutmasslichen Ladendieb wird vorgeworfen, die beiden ausgerückten Polizisten zunächst beschimpft zu haben. Danach forderte er gemäss Anklage einen Beamten zum Kampf auf, behändigte eine Taschenlampe und begab sich in Kampfposition.

Ferner wird ihm vorgeworfen, einem der beiden Polizisten damit gedroht zu haben, ihn fertigzumachen und ihm beim nächsten Aufeinandertreffen ein Messer in den Rücken zu stechen. Daneben wird er beschuldigt, damit gedroht zu haben, den Polizeistützpunkt Mels mit einer selbstgebastelten Bombe aus Dünger in die Luft zu sprengen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen hat gegen den mehrfach einschlägig vorbestraften Schweizer Anklage wegen mehrfacher Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, Hausfriedensbruch und geringfügigen Diebstahl erhoben. (jm)

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