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Getötete Schafe: Tierschützer zeigen Jäger an

Fehlschuss Der Thurgauische Tierschutzverband will strafrechtlich gegen den Jäger vorgehen, der Ende Dezember Wildschweine mit Schafen verwechselte und dadurch sieben der Nutztiere tötete beziehungsweise tödlich verletzte. Der Verband reichte bei der Staatsanwaltschaft Frauenfeld Strafanzeige ein. «Wegen Verdachts auf Tierquälerei», heisst es in der Anzeige. «Nach Medienberichten handelt es sich beim Jäger um einen 61-jährigen Mann aus Weingarten-Kalthäusern.» Weitere Kenntnisse habe der Tierschutzverband aber nicht. Deshalb richtet sich die Anzeige gegen unbekannt. Für den Tierschutzverband stellen die mit einem Direktschuss erlegten Schafe eine «mutwillige Tötung» dar. Die Tiere, die verletzt wurden und deshalb geschlachtet werden mussten, seien eine «Tiermisshandlung».

«Wenn ein Jäger nicht in der Lage ist, ein Nutztier von einem Wildtier zu unterscheiden, so stellt er eine Gefahr für Leib und Leben von Mensch und Tier dar», schreibt der Tierschutzverband in seiner Anzeige. Ein fahrlässiges Handeln sei gegeben. Der fehlbare Schütze habe – ohne seines Zieles sicher zu sein – sieben Schafe zu Tode gebracht. Er habe sich damit der fahrlässigen, qualvollen und mutwilligen Tiertötung und der Tiermisshandlung schuldig gemacht. Der Vorfall geschah in der Nacht auf Samstag, 30. Dezember. In einem Waldstück zwischen Affeltrangen und Thundorf erschoss ein Jäger irrtümlicherweise vier Schafe einer beaufsichtigten Herde. Drei weitere der Nutztiere musste ein Metzger wegen Verletzungen notschlachten. (sme)

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