Gespräche über Lehrplan 21 und Homosexualität

ST. GALLEN. Die Ethikgruppe des Kantonsrates hat sich zu ihrer jährlichen Begegnung mit den Religionsvertretern des Kantons getroffen.

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ST. GALLEN. Die Ethikgruppe des Kantonsrates hat sich zu ihrer jährlichen Begegnung mit den Religionsvertretern des Kantons getroffen. Zur Sprache kamen Themen wie das Reformationsjubiläum 2017, Palliative Care, Homosexualität, Lehrplan 21, Verfolgung von Christen und Diskriminierung von Angehörigen verschiedener Minderheiten, wie die Staatskanzlei mitteilt. Die christliche Seite vertraten Bischof Markus Büchel, Hans Wüst, Präsident des Administrationsrates des Katholischen Konfessionsteils des Kantons St. Gallen, und Martin Schmidt, evangelischer Kirchenratspräsident. Ausserdem stellte sich Tovia Ben-Chorin vor, der neue Rabbiner von St. Gallen. Die moslemische Seite war nicht vertreten, da die Nachfolge des im Mai verstorbenen Präsidenten des Dachverbandes der islamischen Gemeinden in der Ostschweiz (Digo), Hisham Maizar, noch nicht geregelt ist. Das Treffen zwischen Vertretern der Politik und der Religionen findet seit bald 15 Jahren statt. Der Ethikgruppe gehören rund 30 Kantonsräte aller Parteien an. (red.)