Geschichten aus Balgach

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Unternehmer, Investor, Nationalrat, Chefredaktor – vieles hat Edgar Oehler in den vergan­genen Jahrzehnten schon angepackt, ist auf Zuspruch gestossen und zuweilen auch auf Widerspruch. Was teils daran liegt, dass Oehler gerne «Klartext spricht», wie er über sich selber sagt. Wer also ein Buch über das Wirken des 1942 geborenen Balgachers schreiben möchte, hätte nicht das Problem, es mit Inhalt zu füllen, sondern vielmehr, aus der Fülle der Stoffe auszuwählen. Tatsächlich wird demnächst ein Buch über «die Geschichte der Oehler von Balgach» erscheinen – und den zeitlichen Bogen sogar noch erheblich weiter spannen. Nämlich bis ins Jahr 1376 zurück, ins Spätmittelalter.

Herausgeber ist Edgar Oehler selber. Zusammen mit den Autoren verspricht er eine breit angelegte Chronik seiner Vorfahren: zwei Bücher über das Geschlecht der Oehler von Balgach. Interessant dürfte es zu sehen sein, wie stark es bereits frühere Generationen ins Ausland zog. Denn als Ostschweizer Unternehmer ist Edgar Oehler ebenso in den Weltmärkten unterwegs. Früher bei AFG Arbonia-Forster, heute mit der STI Group. In der Region selber engagiert er sich für Fussball, bei den Pizolbahnen zeichnete er 2012 Aktienkapital. «Wechselvoll» sei die Geschichte der ­Familien Oehler, heisst es zur Buchpräsentation vom 19. April.

Sind die Werke so aufgebaut, wie Oehler sein Führungsprinzip einst im Interview beschrieb, ist einiges an Informationen zu erwarten. Er gebe sich mit Details ab, was ihm manchmal auch vorgeworfen werde: «Aber auf die Details kommt es an.» (T. F.)