Gericht prüft Mord

Der Anwalt des Angeklagten kritisiert die Medien: Der 43jährige gelernte Maler und arbeitslose Lagerarbeiter sei von Zeitungen schon vor dem Prozess als Mörder vorverurteilt worden. Der geschiedene Vater ist der vorsätzlichen Tötung und sexuellen Nötigung angeklagt.

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Der Anwalt des Angeklagten kritisiert die Medien: Der 43jährige gelernte Maler und arbeitslose Lagerarbeiter sei von Zeitungen schon vor dem Prozess als Mörder vorverurteilt worden. Der geschiedene Vater ist der vorsätzlichen Tötung und sexuellen Nötigung angeklagt. Die Staatsanwältin, die immerhin 20 Jahre Gefängnis mit anschliessender lebenslanger Verwahrung als Strafe fordert, ordnet die Tat knapp noch nicht als Mord ein.

Der Präsident des Bezirksgerichts Weinfelden hingegen kündigte schon zu Beginn der Verhandlung an, dass das Gericht es sich vorbehalte, zu überprüfen, ob es sich bei der Tat nicht doch auch um Mord handle. (bor)