Gerangel um Nomination bei SVP

ST. GALLEN. Die St. Galler SVP braucht sich nicht um ihre Vertretung im Nationalrat zu sorgen – vierzehn Frauen und Männer drängen sich auf die Zwölferliste. Wer das Rennen macht, entscheidet sich morgen abend.

Regula Weik
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Toni Brunner, der oberste SVP-Boss, ist derzeit der einzige Bauer auf der St. Galler Nationalratsliste. (Bild: Michel Canonica)

Toni Brunner, der oberste SVP-Boss, ist derzeit der einzige Bauer auf der St. Galler Nationalratsliste. (Bild: Michel Canonica)

Die Situation ist nicht neu: Es zieht mehr SVPler nach Bern, als es Platz auf der Kandidatenliste hat. Zwei Frauen und zwölf Männer kämpfen derzeit um die zwölf Listenplätze der St. Galler SVP für die Nationalratswahlen im Herbst. Wer schliesslich obsiegt, entscheiden die kantonalen Delegierten morgen abend. Ein Blick auf die Kandidaturen macht deutlich, welche Fragen sie unter anderem beantworten müssen: Sollen es zwei Frauen sein? Sind drei Rheintaler einer zu viel? Reicht ein Bauer oder wären zwei besser?

Welche Überlegungen obsiegen, ist offen. Ebenso offen ist, ob aus der Versammlung nicht noch weitere Personen ins Spiel gebracht werden. So wie vor vier Jahren, als der damalige Präsident der kantonalen Jung-SVP, Jeffrey Bleiker, mit aufs Kandidatenkarussell und schliesslich auf die Liste gehievt wurde – und der Kandidat aus dem Kreis Werdenberg das Nachsehen hatte.

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