Genügend Wasser auch bei Trockenheit

ST. GALLEN. Die St. Galler Regierung hat das Wasserversorgungs-Leitbild aus dem Jahr 2000 überarbeiten lassen. Das neue Leitbild 2014 zeigt, dass die Wasserressourcen wie Quell-, Grund- oder Seewasser den kantonsweiten Wasserbedarf auch künftig abdecken, wie es in einer Mitteilung heisst.

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ST. GALLEN. Die St. Galler Regierung hat das Wasserversorgungs-Leitbild aus dem Jahr 2000 überarbeiten lassen. Das neue Leitbild 2014 zeigt, dass die Wasserressourcen wie Quell-, Grund- oder Seewasser den kantonsweiten Wasserbedarf auch künftig abdecken, wie es in einer Mitteilung heisst. Einzig in Spitzenzeiten oder bei Störfällen besteht bei einzelnen Wasserversorgungen respektive Gemeinden die Gefahr von Knappheit.

Durchwegs positiv

Aus kantonaler Sicht ergab sich für den Normalbetrieb ein durchwegs positives Bild. Die vorhandenen Ressourcen decken den kantonsweiten Bedarf auch in Zukunft «sehr gut» ab. Dies gilt auch für den Spitzenbetrieb, beispielsweise bei einer länger andauernden Trockenheit. Bei einzelnen Gemeinden könnten in Spitzenzeiten jedoch vereinzelt Verknappungen auftreten. Dies ist meist auf zwei Ursachen zurückführen: In den betroffenen Gemeinden besteht eine starke Abhängigkeit von Quellen, deren Erträge in Trockenperioden stark abnehmen, oder die Bezugsmöglichkeiten von Wasser aus der Nachbarschaft sind knapp oder fehlen. Mit Verbundsystemen kann die Versorgungssicherheit in solchen Fällen erhöht werden.

Neues Leitbild ist öffentlich

Aufgabe des Kantons sei es, ausreichend Wasser in guter Qualität zur Verfügung zu stellen, heisst es weiter. Deshalb wurden strategische Leitsätze formuliert, wie «die Trinkwassernutzung hat Priorität vor anderen Nutzungen» oder «ober- und unterirdische Gewässer sind in qualitativer und quantitativer Hinsicht zu schützen». Das Leitbild ist öffentlich und im Internet unter www.gvasg.ch zu finden. (red.)

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