«Generation Facebook» wehrt sich

ST.GALLEN. 20-Jährige im Gespräch: Die «focus»-Redaktion lässt in diesem Sommer in der Serie «Generation im Gespräch» Gleichaltrige über Themen wie Glück, Geld, Freundschaft und Liebe diskutieren. Den Anfang machen Gilberte Graf, Melis Taskesen und Basil Oberholzer.

Philippe Reichen
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Sind seit kurzem Facebook-Freunde: Gilberte Graf (l.), Melis Taskesen und Basil Oberholzer. (Bild: Ralph Ribi)

Sind seit kurzem Facebook-Freunde: Gilberte Graf (l.), Melis Taskesen und Basil Oberholzer. (Bild: Ralph Ribi)

Die Generation der 20-Jährigen gilt gemeinhin als «Generation Facebook». Die Diskussion beginnt denn auch im sozialen Netzwerk mit einer sogenannten «Freundschaftsanfrage» und der Einladung zur Veranstaltung «Generationenporträt». Später stellt sich heraus: Als «Generation Facebook» fühlen sich Gilberte Graf, Melis Taskesen und Basil Oberholzer nicht wirklich.

«Es gibt Dinge, die nerven»

«Es gibt viele ältere Nutzer, nicht nur 20- bis 30-Jährige», sagt Gilberte Graf bei einem Treffen Tage später. Aber Facebook sei eben schon ideal; früher habe man beim Reisen jemanden kennengelernt und die Telefonnummern ausgetauscht, heute bleibe man über Facebook in Kontakt. Doch es gibt auch Dinge, die nerven. Basil Oberholzer sagt: «Die ganze Lebensorganisation ist mit Facebook unverbindlich geworden. Lädt jemand zu einer Veranstaltung ein, schreiben viele, sie kämen, und gehen dann doch nicht.» Auch würden alle alles schreiben, ärgert sich Melis Taskesen. «Es gibt Dinge, die gehören nicht auf Facebook», sagt die 20-Jährige.

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