Infrastruktur Sport
Analyse zeigt: Sportanlagen der Stadt St.Gallen müssen teilweise erneuert und vergrössert werden

Die Stadt St.Gallen hat mit dem Gemeindesportanlagenkonzept
sämtliche Anlagen der Stadt erfasst und analysiert. Sie kommt zum Schluss, dass das Angebot ansprechend sei. Jedoch bestehe Erneuerungs- und Erweiterungsbedarf.

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Eine Analyse der Stadt St.Gallen zeigt, dass Sportanlage grundsätzlich ansprechend sind, teilweise aber erneuert werden müssen – hier im Bild die Sporthalle Kreuzbleiche.

Eine Analyse der Stadt St.Gallen zeigt, dass Sportanlage grundsätzlich ansprechend sind, teilweise aber erneuert werden müssen – hier im Bild die Sporthalle Kreuzbleiche.

Bild: Hanspeter Schiess

(pd/mas) Das Gemeindesportanlagenkonzept erfasst und beurteilt den Zustand sämtlicher Sportanlagen, welche die Stadt St.Gallen der Bevölkerung zu Verfügung stellt und eruiert den zukünftigen Bedarf. Wie sich zeigt, verfügt die Stadt über eine ansprechende Infrastruktur für Sport und Bewegung. Die Analyse kommt jedoch zum Schluss, dass ein Teil der bestehenden Anlagen wegen des baulichen Zustandes oder veränderter Bedürfnisse erneuerungsbedürftig ist, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Es bestehe zudem Bedarf für Erweite­rungen oder zusätzliche Anlagen.

Die Kapazitäten der bestehenden Hallen und Rasenspielfelder seien nahezu ausgeschöpft. Die Stadt St.Gallen schlägt deshalb vor, zusätzliche Plätze zu schaffen. Bedarf bestehe auch bei Sport- und Freizeitanlagen, die frei zugänglich sind und dem vereinsun­gebundenen Sport aller Altersgruppen diene. Dazu gehören Vita-Parcours, Beachvolley­ballfelder, Mountainbike-Strecken oder die Skateboard-Infrastruktur.

Ideen für Bikeparks, Grosshallen, Leistungssportzentren

Das Gemeindesportanlagenkonzept ermöglicht die Erstellung einer ausgewogenen und bedarfsorien­tierten Planung mit Priorisierung. Mögliche Massnahmen müssen erst geprüft und in eine Umsetzungsplanung aufgenommen werden. Konkrete Projekte und Vorhaben werden den zuständigen politischen Behörden vorgelegt, heisst es in der Mitteilung weiter.

Im Sinne der Transparenz und der Vollständigkeit werden darin auch Ideenskizzen beschrieben, die das Potenzial für den Ausbau und die Weiterentwicklung der Sportanlagen aufzeigen. Eine Ideenskizzen schlägt die Erstellung und Etablierung eines Leistungssport­zentrums für Sporttalente im Sinne eines Campus vor. Eine andere Idee betrifft den Bereich Mountainbike. Dabei geht es um einen Bikepark mit Downhillstrecke und Pumptrack. Ebenso wird der Bau einer multifunk­tionalen Grosshalle skizziert, welche die aktuellen Anforderungen an den Wettkampfbetrieb mit Zuschauerinnen und Zuschauern erfüllt.

Da die Ideenskizzen einen tieferen Reifegrad als die vorgeschlagenen Massnahmen haben, müssen sie laut Stadt zuerst eingehend geprüft werden und können derzeit noch nicht in eine Planung aufgenommen werden.

«Teilweise braucht es Machbarkeitsstudien oder vorgelagerte politische Beschlüsse. Erst dann wird feststehen, ob eine Ideenskizze weiterverfolgt werden soll oder nicht.»

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