Schönengrund
So viele Menschen sind im Coronajahr 2020 gestorben

In Schönengrund blieb die Zahl der Todesfälle im vergangenen Jahr fast unverändert, während die Mehrheit der Gemeinden in der Schweiz mehr Tote verzeichnete als im langjährigen Durchschnitt.

Drucken
Teilen
Die Zahl der jährlichen Todesfälle in Schönengrund seit 2010 im Vergleich.

Die Zahl der jährlichen Todesfälle in Schönengrund seit 2010 im Vergleich.

(chm)

Total sind 2020 in Schönengrund fünf Menschen gestorben. Das geht aus neuen Daten hervor, die das Bundesamt für Statistik diese Woche veröffentlicht hat. Das liegt über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre, ist aber kein Rekord: Seit 2010 sind in Schönengrund zwischen einem und sechs Menschen pro Jahr gestorben, im Durchschnitt vier.

Die Statistik geht nicht den Todesursachen nach. Sie zeigt deswegen keinen direkten Zusammenhang mit der Coronapandemie, insbesondere nicht für einzelne Gemeinde. Dennoch ist der Einfluss der Virusinfektionen deutlich sichtbar: Vor allem in den Monaten mit erhöhten Fallzahlen kam es zu deutlich mehr Todesfällen als üblich.

Die offizielle Zählung der Todesfälle, die mit einer Coronainfektion im Zusammenhang stehen, geht für 2020 von über 7560 Todesfällen aus. Insgesamt sind in der Schweiz fast 76'200 Menschen gestorben, was einem Anstieg von 12.4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht und rund 16.8 Prozent mehr ist als im jährlichen Schnitt seit 2010.

Mehr ältere Menschen gestorben

Die Mehrzahl der Todesfälle in Schönengrund betrafen naturgemäss ältere Menschen. Drei Todesfälle betrafen Menschen zwischen 80 und 89 Jahren. Ein Mensch starb im Alter von 70 bis 79 Jahren. Bei den Unter-70-Jährigen gab es einen Todesfall.

Die vier Todesfälle bei den Über-70-Jährigen liegen über dem Durchschnitt seit 2010 (3).

Im Coronajahr 2020 starben landesweit 63'500 Über-70-Jährige. Das sind rund 22 Prozent mehr als im Zehnjahresschnitt (52'200). Demgegenüber ging die Sterblichkeit bei den Unter-70-Jährigen leicht zurück: Es starben 12'700 Menschen, was rund 2.4 Prozent weniger sind als im Durchschnitt seit 2010.

Hier geht's zur Übersicht für die Ostschweiz.

Dieser Artikel ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.