Abstimmung
In Urnäsch scheitert das Covid-Gesetz deutlich

Dreimal Nein: So hat Urnäsch bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Urnäsch: 67.3 Prozent Nein zum Covid-Gesetz

Die Ergebnisse in Urnäsch: 67.3 Prozent Nein zum Covid-Gesetz

(chm)

Die Gemeinde Urnäsch hat klar Nein gesagt zum Covid-Gesetz, und zwar mit 67.3 Prozent der Stimmen. Im Kanton Appenzell Ausserrhoden lautete das Resultat zum Covid-Gesetz 50.7 Prozent Ja. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 62 Prozent Ja.

Auch im Juni hatte Urnäsch bereits Nein gesagt bei der Abstimmung zum Covid-Gesetz. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger hatten die Vorlage mit 71.5 Prozent Nein Prozent abgelehnt.

Stimmbeteiligung weit über Durchschnitt

Die Stimmbeteiligung lag in Urnäsch beim Covid-Gesetz bei 74.3 Prozent. Das liegt deutlich über dem Durchschnitt der Abstimmungen in der Gemeinde seit 1990 (45 Prozent).

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 66 Prozent Ja zum Covid-Gesetz, in den ländlichen gab es 54 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 59 Prozent Ja. Urnäsch zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit anders ab als die Mehrheit auf dem Land.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 62 Prozent Ja zum Covid-Gesetz, in der Romandie hiess es 61 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 65 Prozent Ja. Die Gemeinde Urnäsch stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Nur 15 Stimmen geben den Ausschlag

Mit einem Unterschied von nur gerade 15 Stimmen hat Urnäsch die Pflegeinitiative abgelehnt. 612 Personen sagten Nein, 597 stimmten Ja. Das entspricht 50.6 Prozent Nein. 55.3 Prozent Ja lautete das Ergebnis zur Pflegeinitiative im Kanton Appenzell Ausserrhoden. Die Schweiz stimmte 61 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Ja zur Pflegeinitiative, in den ländlichen gab es 59 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 59 Prozent Ja. Als eine von wenigen ländlichen Gemeinden hat Urnäsch die Pflegeinitiative abgelehnt. Rund 93 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage.

Als eine der wenigen Gemeinden in der Deutschschweiz hat Urnäsch die Pflegeinitiative abgelehnt. Die meisten Gemeinden (rund 6 Prozent) hiessen die Vorlage gut.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 60 Prozent Ja zur Pflegeinitiative, in der Romandie hiess es 64 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Ja.

Justizinitiative scheitert deutlich

Nein zur Justizinitiative in Urnäsch: Eine sehr deutliche Mehrheit von 75 Prozent der Stimmenden lehnten die Vorlage ab. Auch der Kanton Appenzell Ausserrhoden lehnte die Vorlage ab, allerdings weniger deutlich. Der Nein-Stimmenanteil betrug 68 Prozent. In der Schweiz lautete das Ergebnis 68.1 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 67 Prozent Nein zur Justizinitiative, in den ländlichen gab es 69 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 69 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Urnäsch haben die Justizinitiative abgelehnt. Rund 98 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 68 Prozent Nein zur Justizinitiative, in der Romandie hiess es 70 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 64 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Urnäsch fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

Mit 73.5 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Urnäsch höher als im Kanton Appenzell Ausserrhoden (71.8 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 65.2 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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